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Die Dreieckmusi mit Daniel Schmid aus Reichling, Fabian Eglhofer aus Epfach und Ulrich Linder aus Apfeldorf.

Dreieckmusi

Auf der Erfolgsleiter stetig nach oben

Reichling - Drei Dörfer, drei Musiker, eine Band: Daniel Schmid (25) aus Reichling (mit Gitarre), Fabian Eglhofer (19) aus Epfach (mit der Steirischen) und Ulrich Linder (19) aus Apfeldorf (mit Posaune) klettern als „Dreieckmusi“ auf der Erfolgsleiter stetig nach oben. Jetzt bringen sie ihre erste CD heraus.

Die drei Musiker haben sich 2014 gefunden. „Fabi und Uli spielten schon länger zusammen, waren aber noch auf der Suche nach Ergänzung“, erinnert sich Daniel. Bei einem zufälligen Treffen fand man sich sympathisch, und so ging’s los.

Auch der ungewöhnliche Name ergab sich eher zufällig. Fabian: „Uli sinnierte mal bei einer Probe, dass unsere Dörfer ja eigentlich ein Dreieck bilden...“

Musik ist für die Burschen selbstverständlich. Alle drei stammen aus Musikerfamilien, in denen jeder irgend ein Instrument spielt, und alle drei kamen deshalb früh mit Volksmusik in Kontakt. Und lernten natürlich Instrumente.

Vorbild des Dreiecks ist Herbert Pixner

Bei Pixner haben sie auch schon in verschiedenen Workshops gearbeitet. Pixner (41), Bauernsohn aus dem Südtiroler Passeiertal, gelernter Schreiner, studierter Musiker, Senner, Komponist, füllt mit seinen Darbietungen inzwischen locker Riesensäle wie den Zirkus Krone oder das Münchner Prinzregententheater (1029 Plätze). Karten dafür sind Monate vorher ausverkauft.

Zu Anfangszeiten spielten die Dreieckmusiker noch hauptsächlich Kompositionen von Pixner, inzwischen haben sie ein großes Repertoire eigener Kompositionen wie dem „Dampfnudelblues“ oder „Horch a Moll“, die Fabian oft innerhalb von nur wenigen Stunden komponiert.

Für das, was sie da inzwischen auf der Bühne zum Besten geben, üben sie auf den ersten Blick anscheinend wenig. „Wir treffen uns meist einmal im Monat, vor größeren Konzerten dann natürlich öfter“, verrät Daniel. Trotzdem haben sie jede Menge Spielpraxis. Inzwischen sind sie fast jede Woche bei Musikantenstammtischen, auf Hochzeiten, Konzerten, gestalten auch schon mal den Rahmen bei Veranstaltungen der Wirtschaft.

Diese Spielpraxis zahlte sich auch beim ihrer ersten CD aus: In nur einem guten halben Tag spielten sie die zwölf Titel – neun Eigenkompositionen, drei Volksweisen – im Tonstudio von Bernhard Spatz in Schwabmünchen ein. „Als ich von den Jungs ein Demo-Video gesehen habe, wusste ich sofort, dass es reibungslos über die Bühne gehen wird“, sagt Bernhard Spatz.

Jetzt ist die CD fertig

CD-Titel: „Horch a Moll“. Daniel Schmid erklärt: „Eine alte Phrase im Lechrain bei der Anrede anderer Personen lautet: „Du, horch a mol!“. Weil sich dieses Stück durch besonders viele Moll-Akkorde auf der Gitarre aufzeichnet, kam mir die Idee, die alte Phrase etwas abgewandelt für die Titelbenennung des Liedes und schließlich auch für die CD zu verwenden.“

Hinweis:

Am 17. September wird „Horch a Moll“ im Kulturzentrum Happerger präsentiert. Mit einem Benefizkonzert um 20 Uhr zu Gunsten der Kulturförderung revanchiert sich die Dreieckmusi beim Kulturförderverein Happerger, der die Produktion der CD unterstützt hat. Eintritt zehn Euro.

Gisela Klöck

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