Ottfried Fischer und seine Heimatlosen treten nächste Woche wieder einmal im Kuhstall in Schwabbruck auf.

Herbstprogramm Kuhstall

Langhaarige Sänger und Lieder über die Freiheit

Schwabbruck - Anfang September startet der Schwabbrucker „Kuhstall“ in den diesjährigen Kulturherbst. Elf Termine stehen fest – wieder dabei sind sechs Wiederholungstäter, die mit dem Prädikat „Back to the Kuhstall“ auf dem Flyer versehen wurden.

Den Anfang macht Ottfried Fischer mitsamt den Heimatlosen am Freitag, 2. September, und dem Programm „Die Wandogofilosofie“. Die Texte bestehen aus wahrhaft Gedichtetem und gedichtetem Wahren, manchmal ernsthaft, manchmal lustig, eine Labsal des Nachdenkens, dargeboten von Ottfried Fischer und den Heimatlosen, einer spektakulären Band, die alles auf der Welt spielen könnte, aber sich weigert, es zu tun.

Der langhaarige Liederbombenleger 

Weiherer macht am Freitag, 16. September, Station im Kuhstall und stellt sein sechstes Album „A Liad, a Freiheit und a Watschn“ mit seiner Gitarre und urbayerischem Mundwerk vor.

Am Donnerstag, 22. September, präsentiert Dornrosen – Die Geschwisterband mit Schmäh ihre selbst produzierte, komponierte, arrangierte und gesungene Platte namens Weltscheibn – Hits in der Hitz.

Auch in dieser Saison (Freitag, 7. Oktober) servieren die Harten Schwestern im Kuhstall wieder ein abwechslungsreiches Menü aus altbekannten Klassikern und neuen frechen Kreationen. Das Ganze nennt sich „Saure Kuttla, roate Rande und a Tafl Schoklad“ und ist einfach echt, allgäuerisch, anders.

Das Leben genießen und sich auch an den kleinen Dingen erfreuen, das gelang dem Münchner Michi Dietmayr – Auftritt im Kustall mit den Kollegen Roland Hefter und dem Keller Steff – selten besser als derzeit. Davon können sich die Zuhörer am Sonntag, 9. Oktober, selbst überzeugen und „solosdsisleben“ lauschen.

Wieder mit dabei

Die vierköpfige Post-Rock-Band „We stood like kings“ aus Brüssel beeindruckte bereits 2015 das Publikum in Schwabbruck. Diesmal nimmt sich die Gruppe am Donnerstag, 13. Oktober, „Ein Sechstel der Welt“ des russischen Regisseurs Dziga Vertov vor. Dabei verschmilzt der wunderbar tragende Klang der Band mit den 90 Jahre alten Bildern des Films.

Am Freitag, 21. Oktober, wird gefeiert: 25 Jahre „neuer“ Schäferwirt. Zum Jubiläum spielen The Burgels. Diese lassen die Beatles wieder aufleben und geben auch schon damals selten gespielte und gehörte Musikstücke der FabFour zum Besten.

Im Saal des Schäferwirts führt Doctor Döblingers geschmackvolles Kasperltheater am Mittwoch, 26. Oktober, „Kasperl und der Zwackilutschku oder der Herr der 1000 Puddings“ auf. Die beiden hochmusikalischen Stimmakrobaten Parzefall und Oehmann und ihr sprachwitziges bayerisches Puppentheater haben weit über den Weißwurstäquator hinaus treue Fans – mittlerweile kommen sogar Erwachsene ohne ihre Kinder zu den Vorstellungen.

Helden der lokalen Musikszene gibt es am Freitag, 4. November, zu bestaunen. Red Stixx, deren Fokus auf Rock‘n‘Roll und Rockabilly liegt, sowie Höllenbriada – Hard Rock auf bayrisch – treten bei diesem „Lokal Heroes“ Musikfestival auf.

Back to the Kuhstall

Zurück ist auch Josef Brustmann, Sonderpreisträger des Deutschen Kabarett-Preises 2015, am Sonntag, 13. November, mit „Ich bin so frei“. Reuefreies Lachen ist im Eintrittspreis mit garantiert.

Für den vorläufigen Abschluss des Herbstprogrammes im Kuhstall sind am Freitag, 18. November, Huckleberry Five mit „authentic american five string banjo“ zuständig. Die wahrscheinlich einzige Profi-Bluegrassband Deutschlands wird bei ihrem neuerlichen Gastspiel wieder mit einzigartigen Arrangement glänzen, oft auch von Liedern, die nicht dem üblichen Bluegrasskontext zuzuordnen sind.

Franziskus Reich

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