Zum Start ins neue Schuljahr

RVO baut Angebot aus

Weilheim-Schongau - Die Schülerzahlen sind rückläufig, doch einige Orte im Landkreis leisten sich immer noch ihren eigenen Schulbus. „Total unwirtschaftlich“ findet das RVO-Niederlassungsleiter Ralf Kreutzer, der deshalb fürs kommende Schuljahr interessante Neuerungen ankündigt. Freuen können sich vor allem die Mittelschüler – aber auch die Bewohner umliegender Orte.

Was den Altlandkreis Schongau angeht, so ist dieser derzeit so aufgestellt, dass es einen Linienverkehr gibt, der für jeden zugänglich ist und einen Schulbusverkehr für die Mittelschüler. Demzufolge fahren Schüler aus Gymnasium und Realschule mit dem roten RVO-Bus und haben auch eine Fahrkarte dafür. Demgegenüber steht der Jehle-Bus, der ausschließlich Mittelschüler mitnimmt, die allerdings keine eigene Fahrkarte haben. Deshalb dürfen sie auch den RVO-Bus mitbenutzen.

Das soll sich im neuen Schuljahr ändern 

„Die Busse von Ernst Jehle werden dann für den RVO fahren, er wird Auftragsunternehmer bei uns“, erklärt Kreutzer. Hintergrund ist, dass es wirtschaftlich uninteressant sei, Busse nebeneinander herfahren zu lassen bei gleichzeitig sinkender Schülerzahl. In Peiting ist der Busunternehmer Kurt Schweizer davon nicht betroffen. Er fährt auch künftig entlegene Weiler an und ist weiter auch für die Fahrten zu Sonderschulen zuständig. Dies gilt auch für das Peitinger Busunternehmen Koch.

„Neu wird sein, dass jeder Schüler eine Fahrkarte besitzen wird“, erklärt Kreutzer. Die Eltern sollen rechtzeitig vor dem Start des neuen Schuljahrs über die Änderungen informiert, und entsprechende Fahrpläne diesem Anschreiben beigelegt werden. Kreutzer geht sogar davon aus, dass dies bereits bis Ende nächster Woche erfolgt sein wird, organisiert von der Stadt Schongau.

Grund zur Freude sollen aber auch die Schüler der Nachbargemeinden Altenstadt, Schwabbruck, Schwabsoien, Ingenried und Erbenschwang (inklusive Krottenhill) sowie der Ortsteil Tannenberg der Gemeinde Burggen haben. „Bislang fuhr der erste Bus ab Schongau erst um 13 Uhr dort hin, ab dem neuen Schuljahr wird es auch Busse um 11 und 12 Uhr geben.“ Und diese stehen dann nicht nur den Schülern, sondern der gesamten Bevölkerung zur Verfügung. Erstmals werden dann auch Tannenberg und Krottenhill angefahren – für beide Ortsteile ein unschätzbarer Vorteil.

Viele Verbesserungen 

„Wir können also auf ganzer Linie Verbesserungen anbieten“, bilanziert Kreutzer, denn neben einem erweiterten Angebot könnten sich die Gemeinden künftig auch Geld sparen, weil nicht mehr parallel zu den RVO-Bussen eigene Linien angeboten und auch finanziert werden müssen.

Kurz vor Beginn der neuen Regelung will sich der RVO im September aber nochmals an die Bevölkerung wenden und die Veränderungen dann im Detail präsentieren.

Rubriklistenbild: © dpa

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