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Die Vorstandsmitglieder der VR Bank Kaufbeuren Ostallgäu, Xaver Schelle, Hermann Starnecker und Christoph Huber (von rechts) freuen sich über die Erfolge ihrer Bank.

VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu

Solider Puffer für Herausforderungen

Kaufbeuren - Im großen und Ganzen positiv fällt die Bilanz der VR Bank Kaufbeuren- Ostallgäu aus, die auch zwei Filialen im Landkreis Weilheim-Schongau betreibt. Man werde als Finanzpartner in der Region geschätzt, ist sich Hermann Starnecker, Vorstandssprecher der VR Bank, sicher.

Man habe sich in einem herausfordernden Marktumfeld behauptet und die Position der Bank in der Region, von Buchloe bis Pfronten und Füssen und zwischen Unterthingau im Westen bis nach Schongau und Peiting, weiter gestärkt. Dies lässt im Pressegespräch Hermann Starnecker, Vorstandssprecher der VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu, anklingen. In 27 Geschäftsstellen arbeiten 380 Mitarbeiter für die Genossenschaftsbank, dazu kommen vier Raiffeisenmärkte. „Unsere Kunden schätzen uns als Finanzpartner“, ist sich Starnecker sicher. Das sei die Basis für die immer noch gute Entwicklung des Kredit- und Einlagengeschäftes der Bank in einem schwierigen Niedrigzinsumfeld.

Das beweisen auch die Zahlen: 1,4 Milliarden Euro Bilanzsumme und damit eine Steigerung von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch beim Kreditbestand konnte die VR Bank zulegen, der wuchs um 5,5 Prozent auf fast 977 000 Euro. Besser als erwartet, so der Vorstandssprecher, sei auch das Einlagengeschäft gelaufen, rund 1,1 Milliarden Euro vertrauten die Kunden der Bank an, ein Plus von über vier Prozent, so Starnecker weiter. Hier mache sich die ausgezeichnete Beratung bemerkbar, für die das Bankhaus von Focus-Money im Citycontest die Note 1,8 im Bereich Privatkundenberatung erhielt.

Dabei agiert die VR Bank, wie auch viele andere Bankhäuser in einem zunehmend schwieriger werdenden Umfeld, unter anderem habe die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank das Zinsergebnis negativ beeinflusst. Um fast 900 000 Euro fiel das Ergebnis niedriger aus, sei mit 35 Millionen nur scheinbar besser als im Vergleich zum Vorjahr. Grund hierfür seien Aufwendungen, die in 2015 so nicht mehr angefallen seien. Auch würden die Verwaltungskosten ansteigen, sie sind den zunehmenden Regulierungsforderungen geschuldet. Deshalb falle der Bilanzgewinn um fast 800 000 Euro geringer aus als 2014.

Solider Puffer für kommende Herausforderungen

Immerhin habe man die Eigenkapitalquote weiter stärken können, zum Ende des Jahres belief sich die Kernkapitalquote auf 12,41 Prozent. „Das ist ein solider Puffer für noch kommende Herausforderungen im Niedrigzinsumfeld“, war sich Starnecker sicher. Und merkte an, dass es aufgrund all dieser Rahmenbedingungen für kleinere Mitbewerber auf dem Bankenmarkt durchaus schwierig werden dürfte in absehbarer Zeit.

In die Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter habe man allein im vergangenen Jahr wieder mehr als 350 000 Euro investiert, 31 Jugendliche lernen derzeit bei der VR Bank. Der Rückgang bei der Zahl der Beschäftigten, immerhin 16 weniger als 2014, erklärt sich durch die natürliche Fluktuation in Folge von Ruhestand beispielsweise, den man im Bankhaus genutzt hat, um eine Bereinigung bei den Geschäftsstellen durchzuführen. Ein Beispiel, wie sich die Bank in der Region engagiere, so Starnecker, seien neben den Steuerleistungen und den Löhnen auch die 160 000 Euro, die im vergangenen Jahr wieder in Form von Spenden an die Bevölkerung ausgeschüttet wurden.

Außerdem investiere man nicht nur in Software und Mitarbeiter, sondern auch gezielt in die Hardware. Damit meinte der Vorstandssprecher den Umbau der Geschäftsstelle in Buchloe. Und man werde auch weiterhin Kredite an die mittelständischen Kunden der Region vergeben. „Das gehört zu unseren Stärken“. Man kenne den Markt und die Kunden persönlich. Das bringe entscheidende Wettbewerbsvorteile, die man nutzen wolle, um die Position der Bank weiter auszubauen. Allein 2015 hat die VR Bank Kaufbeuren 35 Existenzgründungen begleitet. „Damit leisten wir unseren Beitrag zum Wirtschaftswachstum und der Beschäftigung in unserer Heimat“.

Oliver Sommer

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