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Rund 800 Besucher waren zum Festgottesdienst anlässlich des traditionellen Bruderschaftsfestes zur Wallfahrtskirche in Vilgertshofen gekommen.

Bruderschaftsfest in Vilgertshofen

„Stumme Prozession“ und Markttreiben

Vilgertshofen - Die Bruderschaft, verbunden mit einem Seelenbund, besteht in Vilgertshofen schon seit dem Jahr 1708. Die Ausrichtung der „Stummen Prozession“ nach Maria Himmelfahrt ist eine der Hauptaufgaben der Bruderschaft.

Als Hauptzelebrant und Festprediger ist jetzt Abt Johannes Schaber aus Ottobeuren zum „Vilgertshofer Fest“ gekommen, wie der Volksmund das traditionelle Bruderschaftsfest nennt. Das feierliche Hochamt wurde dabei vom Kirchenvorplatz auch in den Kirchenraum der Wallfahrtskirche übertragen. Insgesamt schätzen die Verantwortlichen rund 800 Gottesdienstbesucher und gut über 1000 Besucher der Prozession sowie des bunten Markttreibens.

Leiter der Wallfahrtskirche und Vorsitzender der Bruderschaft, Pater Joaquim Fernandes, begrüßte Ordensschwestern aus Peißenberg und weitere geistliche Gäste. Neben der Geistlichkeit waren auch zahlreiche politische Ehrengäste zum Fest gekommen, darunter die Landtagsabgeordnete Kathrin Sonnenholzner und Landrat Thomas Eichinger. Neben Bürgermeister Albert Thurner, Altbürgermeister Konrad Welz und Josef Berger waren auch die Bürgermeister aller umliegenden Gemeinden gekommen. Musikalisch umrahmt wurde die Messe von der Musikkapelle Pflugdorf-Stadl, die auch die „Stumme Prozession“ begleitete. Weit über 100 Mitwirkende aus den umliegenden Orten zeigten nach traditioneller Reihenfolge und in historischen Gewändern, schweigend gehend Szenen aus dem Alten Testament und dem Passionsgeschehen. Erkennbar an den Bruderschaftsstäben folgte das aus 40 Männern bestehende Konzil dem Allerheiligsten, das von Pater Joaquim und Abt Johannes unter dem Prozessionshimmel durch die Straßen getragen wurde. 

Rund 100 Mitwirkende zeigen bei der Prozession Szenen aus dem Alten Testament und dem Passionsgeschehen.

Nachdem das Allerheiligste wieder in der Kirche eingesetzt wurde, durfte das Treiben an den 105 Ständen, die die Ortsstraßen säumten, weitergehen. Während der Prozession ruhten die Geschäfte. Das Vilgertshofer Fest und das Marktgeschehen gehören seit jeher zusammen. Nach dem Krieg war das Fest Treffpunkt für die Heimatvertriebenen. Zweck der Prozession war und ist der Erhalt der Kirche.

ale

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