Die Schongauer Wehr half bei der Firma Hirschvogel in Denklingen mit der Drehleiter aus. hh

Feuer in der Hydraulikpresse

Denklingen - Großeinsatz für die Wehren aus Schongau, Denklingen und Leeder: Bei einem Feuer im Werk der Firma Hirschvogel Umformtechnik in Denklingen waren am Dienstag 60 Feuerwehrler im Einsatz.

Darunter auch 15 Wehrmänner aus Schongau, die mit der Drehleiter ausrückten, da die Landsberger Wehr zeitgleich zu einem Brand in Landsberg gerufen worden war, somit auf die Schongauer Drehleiter zurückgegriffen werden musste.

Es war 18.40 Uhr am Dienstagabend, als bei den Wehren der Notruf einging. Wenig später waren die Denklinger mit ihren Kommandanten Herbert Negele vor Ort. Wenig später traf auch die Unterstützung aus Leeder ein, dann die Schongauer Kameraden mit der Drehleiter. Auslöser war ein Feuer in einem Umform-Aggregat.

Wie Schongaus Kommandant Michael Benkert auf Nachfrage schilderte, war das Feuer in der Absaugeanlage der Maschine aufgetreten. In dieser werden die Dämpfe abgeleitet, was über eine lange Rohrleitung und mehrere Zwischendecken erfolgt, die ins Nachbargebäude führen. Durch Ablagerungen in diesen Rohren entstehen durch den Metallabrieb Stäube, die sich infolge hoher Temperaturen offenkundig entzündet hatten. In der Folge breitete sich das Feuer im Rohr bis zum aus Bitumen bestehenden Dach aus.

Für die Männer der Wehren gestaltete sich das Löschen des Feuers als schwierig, weil man im Dachbereich nur über kleine Öffnungen ins Innere gelangen konnte. Zudem musste das Bitumendach aufgeschnitten und ein großes Rohr entfernt werden.

Zugute kam der Wehr laut Denklingens Kommandant Herbert Negele, dass sich unter den Feuerwehrkräften auch zahlreiche Männer befanden, die hauptberuflich selbst bei der Firma Hirschvogel beschäftigt sind und deshalb über gute Ortskenntnisse verfügten. Negele wörtlich: „Bei Hirschvogel ist das immer sehr gut organisiert. Auch diesmal waren sofort betriebskundige Leute zur Stelle, die uns mit wichtigen Informationen versorgt haben, so dass uns beim Einsatz keine Zeit verlorenging.“

Werkleiter Oliver Maurer freut das Lob. Er konnte das nur bestätigen. Nach einer Besprechung am gestrigen Mittwoch sprach er von zirka 20 000 Euro Gesamtschaden, wobei der Produktionsausfall inbegriffen ist. Zum Glück handele es sich um eine Maschine, die nur sporadisch zum Einsatz komme. Die Maschine laufe im Übrigen bereits wieder, könne aber noch nicht produzieren, da erst heute eine provisorische Absaugung installiert werden kann.

Gleichzeitig wird auch noch eine Wärme-Sensorik mit eingebaut, die bis zur Lieferung der neuen Absaugungsanlage - Maurer rechnet mit einer Lieferzeit von etwa zwei Wochen - dafür sorgen soll, dass man in der Zwischenzeit von unliebsamen Überraschungen verschont bleibt. Verletzt wurde bei dem Einsatz übrigens niemand. Ein an der Presse stehender Arbeiter wurde vorsorglich vom Notarzt untersucht, hatte aber keine Gase eingeatmet. Stephan Penning

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