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Windräder im Kingholz: Bei den Anlagen drei und vier (rechts) sind schon die Rotoren befestigt. Das Bild ist auf Frankenhofer Flur aufgenommen worden.

In Fuchstal

Erstes Windrad geht in Probebetrieb

Fuchstal - Beim ersten der vier Windräder im Fuchstaler Kingholz wird ab Ende April Strom ins Netz der LEW eingespeist. Der Probebetrieb soll noch vor Mai aufgenommen werden. Es handelt sich dabei um die südlichste der vier Windkraftanlagen, die als erste fertiggestellt worden ist.

Das Team für die Inbetriebnahme sei bereits seit mehreren Tagen vor Ort, erklärt Projektleiter Lukas Mas-Zehetbauer vom Ingenieurbüro Sing (Landsberg) auf SN-Anfrage. Der Anschluss an die Übergabestation, die sich beim Umspannwerk im elf Kilometer entfernten Bidingen befindet, erfolge ebenso in diesen Tagen wie der Check aller Kommunikationsleitungen, sei‘s im 149 Meter hohen Turm vom Fundament bis zur Gondel oder auf dem Weg zum Umspannwerk.

Nach dem Windrad 4 soll auch die benachbarte Anlage Nummer drei ab Mai Strom ins Netz einspeisen. Dort ist die Gondel aufgesetzt, inzwischen sind die drei großen Rotorblätter befestigt. Zurzeit wird in der Anlage verkabelt, informiert Lukas Mas-Zehetbauer. Weiter nördlich steht bei der Anlage 2 der 105 Meter hohe Betonturm. Auf ihn werden noch zwei Stahlsegmente aufgesetzt. Bei Anlage 1, also beim nördlichsten der vier Windräder, sind die Arbeiten am Betonturm weitgehend abgeschlossen. Laut Vertrag der Bürgerwindkraft Fuchstal GmbH mit dem Generalunternehmer Enercon müssen spätestens im dritten Quartal des Jahres 2016, also bis Ende September, alle vier Windkraftanlagen ans Netz gehen.

Laut Projektleiter Mas-Zehetbauer wird am dritten Windrad im Juni der Betrieb aufgenommen. Ob dies im gleichen Monat auch mit Anlage Nummer vier möglich ist? Dies sei noch mit einem Fragezeichen zu versehen. Hintergrund ist, dass nach dem EEG (Erneuerbares Energiengesetz) ab Juli die festgeschriebene Einspeisevergütung für Strom aus Windkraft erneut abgesenkt wird – von 8,69 Cent je Kilowattstunde auf 8,58 Cent je Kilowattstunde. Das entspricht einem Rückgang von 1,2 Prozent.

Mitunter sind 40 bis 50 Handwerker bzw. Techniker gleichzeitig auf der Baustelle zu Gange. Bislang ist alles unfallfrei abgegangen, wie Bürgermeister Erwin Karg neulich im Gemeinderat berichtete. Es ist der Wunsch, dass sich weiterhin niemand auf der Baustelle bzw. auf dem Weg dorthin verletzt.

Sachschaden entstand bei einem nächtlichen Unfall in Leeder. Der Fahrer eines Tiefladers geriet auf dem Weg zur Baustelle an der Steige mit dem Schwertransporter gegen die Mauer, wo eine Treppe zum Friedhof führt. Dabei wurde dessen Hydraulikanlage beschädigt, so dass Öl auslief. Die Feuerwehr reinigte die Weldener Straße. Ausgebessert wird der Schaden an der Mauer erst, wenn alle Schwertransporte zur Baustelle im Kingholz beendet sind. Für den Schaden muss die Versicherung des Spediteurs aufkommen.

Johannes Jais 

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