Fröhlicher Abschluss: Mit dem Besuch von Diakonin Heidrun Hellmuth (re.) ist die Reihe der Jubiläumsgottesdienste „50 Jahre Christuskirche“ zuende gegangen. uf

Abschluss der Jubiläums-Gottesdienste in der Peitinger Christuskirche

Peiting - Überdurchschnittlich junges Publikum hat die Peitinger Christuskirche beim letzten Gottesdienst der Jubiläumsreihe zum 50-jährigen Bestehen der Kirche gefüllt.

Überdurchschnittlich junges Publikum hat jetzt die Christuskirche beim letzten Gottesdienst der Jubiläumsreihe zum 50-jährigen Bestehen der Kirche mit Diakonin Heidrun Hellmuth gefüllt. Jetzt freut sich die evangelische Gemeinde auf den kommenden Sonntag, 15. Juli, an dem das große Gemeindefest „50 Jahre Christuskirche“ gefeiert wird.

m Verlauf des vergangenen Jahres hat das Peitinger Pfarrerehepaar Brigitte Weggel und Dirk Wollenweber sämtliche hauptamtlichen Pfarrer und Diakone, die seit 1961 in Peiting tätig waren, im Rahmen der Jubiläumsgottesdienste zu Gast gehabt. „Es war eine tolle Sache, ich kann das nur empfehlen“, sagt Pfarrerin Brigitte Weggel und wirbt für derartige Veranstaltungsreihen. Die „Ehemaligen“ waren nach ihren Worten zwar zuerst alle sehr erstaunt, dass es so etwas gibt, sagten dann aber doch erfreut zu, noch einmal einen Gottesdienst an ihrer ehemaligen Wirkungsstätte zu halten.

Die Jubiläumsgottesdienste sind auch bei den Gemeindemitgliedern gut angekommen, und einige, die sonst eher selten in der Kirche gesehen werden, fanden wieder einmal den Weg in die Christuskirche. Den scherzhaften Vorwurf, „Sie haben mich noch einmal in den Talar genötigt“, musste sich Weggel zwar auch anhören, aber alle „Ehemaligen“ freuten sich doch, alte Bekannte wiederzusehen und haben den Besuch genossen. „Die Beziehungen zu stärken, die es hier vor Ort gab und gibt, aber auch die Wertschätzung im Alter zu vermitteln“ war laut Weggel die Idee zu den Jubiläumsgottesdiensten.

Diakonin Heidrun Hellmuth hat jetzt den letzten Gottesdienst der Jubiläumsreihe gestaltet. Sie steht noch mitten im Berufsleben und war erst im Jahr 2010 nach Fürstenfeldbruck gewechselt. Hellmuth hatte in Peiting die Jugendarbeit zu neuer Blüte gebracht, und dementsprechend jung und frisch war auch der Gottesdienst gestaltet.

Mit von der Partie waren die unter Heidrun Hellmuth ins Leben gerufene „Bänd“ und die Jugendgruppe, die das Theaterstück vom „Nilpferdkind Max“ auf die Bühne brachte. Und in den Kirchenbänken drängten sich viele junge Besucher. Das „Nilpferdkind Max“, von Natur aus ängstlich, sensibel und schüchtern, legt durch die Entdeckung der Liebe alle Ängste ab und geht stark und zuversichtlich durchs Leben.

Das war auch die Botschaft von Hellmuth: „Lasst Eure Angst und Sorgen los und macht Eure Sinne auf für Gottes große, allumfassende Liebe“, sagte sie. Dies solle sich aber nicht auf einzelne Momente beschränken, sondern Eingang in den Alltag finden. Dazu gab es ein selbstkomponiertes Lied, bei dem Hellmuth auch zur Gitarre griff: „Mund auf, Du hast was zu sagen“ lautete der Titel.

Großes Finale: Am kommenden Sonntag, 15. Juli, findet das große Gemeindefest aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der evangelischen Christuskirche in Peiting statt. Beginn ist um 10 Uhr mit dem Abendmahlgottesdienst. Die Predigt hält Dekan Axel Piper aus Weilheim, und Herzogsägmühlen-Chef Wilfried Knorr spielt mit seiner Band, außerdem die Formation „Heiligs Blechle“. Erwartet werden auch Landrat Friedrich Zeller, Bürgermeister Michael Asam sowie einige der ehemaligen Pfarrer und Diakone. Anschließend gibt es ein Gemeindefest mit Spiel, Spaß und einem Kindertheaterstück.

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