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Mehr Besucher, mit nicht unbedingt mehr Stimmung beim Bürgerfest am Samstagabend in der Peitinger Eishalle.

Peiting zieht Bilanz

Bürgerfest: 2017 wieder Hauptplatz statt Eishalle

Peiting - Zum Auftakt war der Besucherandrang beim Bürgerfest  in Peiting schleppend. Am Samstagabend hatten die Veranstalter ein volles Haus. Der Hauptplatz ist wohl doch der bessere Veranstaltungsort – wenn das Wetter mitspielt.

„Wer setzt sich bei schönem Wetter schon gerne in die Halle?“, fragte Mitorganisator Hubert Strobel (TSV Peiting Fußball). Die Antwort konnten die Verantwortlichen an den Besucherzahlen sehen. Der Donnerstag war generell schlecht und selbst am Freitag mit „Rock Seelig Erben“ wurden die Erwartungen nicht erfüllt.

Der Samstag war besser besucht und für den Sonntagabend hofften noch alle auf zahlreichen Besuch. „Wir können an der Situation dieses Jahr eh nichts ändern und machen das Beste draus“, hatte Organisator Rainer Hirschvogel die Parole ausgegeben. Kleiner Rückblick: Weil die Raiffeisenbank die Parkplätze an der Hauptplatz-Filiale nicht zur Verfügung gestellt hatte, mussten die Veranstalter in die Halle ausweichen.

Bürgermeister Michael Asam richtete seinen Dank an die Veranstalter, dass sie trotz Einschränkung die Veranstaltung durchführen. Michael Jodl, lange Jahre Organisator des Bürgerfests, erinnerte sich, dass das Bürgerfest vor etwa 25 Jahren schon einmal in der Eishalle über die Bühne ging. „Damals hat es uns so eingeregnet, dass wir über Nacht in die Eishalle umgezogen sind“, erzählte er. Der Stimmung tat das damals keinen Abbruch, obwohl die Helfer von dem Gewaltakt schon ziemlich geschlaucht waren.

„Bei schönem Wetter setzt man sich halt nicht gerne in eine Halle“, meinte auch SPD-Gemeinderätin Monika Ludwig, die am Samstagabend da war. „Es war kein Erfolgsjahr“, resümierte Rainer Hirschvogel. Obwohl die Zahlen noch nicht auf dem Tisch liegen, sind wohl deutlich weniger Einnahmen zu verbuchen.

„Wir müssen mit dem zufrieden sein, wie’s ist. Draußen hätten wir wegen dem Wetter auch zwei Tage Ausfall gehabt“, meinte Peter Gast zur „Ausnahmesituation“. Für den Sonntag hoffte er noch das Beste. Immerhin war das Kinderfest des Ferienprogramm-Teams ganz gut besucht.

„Die Stimmung bei den Ehrenamtlichen war nach dem Donnerstag und einem solchen Freitag schon gedrückt“, gab Hubert Strobel zu. Die hob sich am Samstag dann doch merklich. Immerhin waren fast alle Tische besetzt, die Black Diamonds spielten zum Tanz auf, und viele schwangen munter das Tanzbein zu Hits wie „Sommer in der Stadt“. Der Sommer im Dorf lässt allerdings noch auf sich warten. Hoffentlich nicht bis nächstes Jahr, wenn das Bürgerfest wieder wie gewohnt am Hauptplatz stattfindet.

Ursula Fröhlich

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