Heilerziehungspfelgerhelfer: Zehn Männer und Frauen haben die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. fotos: fkn

Heilerziehungspfleger beenden in Herzogsmühle ihre Ausbildung

Herzogsägmühle - 26 Heilerziehungspfleger und -pflegerinnen feierten jetzt ihren erfolgreichen Berufsabschluss.

Aus dem Landkreis Weilheim-Schongau sind neun davon: Karl-Heinz Baumann, Petra Blank, Sebastian Fiala, Sebastian Franz, Tobias Kalbitzer, Jasmin Kropp, Bianca Leicher, Nicole Peter und Christina Schuster. Außerdem konnten sich zehn Heilerziehungpflegehelfer und -helferinnen über ihren Abschluss freuen. Vier davon sind aus dem Landkreis: Theresa Brauchle, Marcel Burghardt, Constanze Grünberger und Daniela Niemand.

Schulleiterin Jutta Rinesch betonte, dass alle den Titel „der oder die Beste“ verdient haben. Nicht allein Notendurchschnitte seien ausschlaggebend. Mindestens ebenso wichtig sei die Haltung, mit der die Absolventen den ihnen anvertrauten Menschen begegneten, die Menschlichkeit, mit der das Wissen umgesetzt würde und die Einstellung, den Anderen als gleichberechtigten Partner zu sehen.

Alle Absolventen hätten bewiesen, dass sie sich dafür einsetzen, das Wort „Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung“ mit Leben zu füllen. Der Unterkurs gestaltete den Abschlussgottesdienst in der Martinskirche. Bei der anschließenden Abschlussfeier ging das Lehrerkollegium mit Musik und Sketchen auf das Abschied nehmen ein.

Die Fachschülerinnen und Fachschüler aller Kurse ließen ihrerseits das Schuljahr noch einmal lebendig werden: Jede Klasse beteiligte sich mit einem Musik- oder Redebeitrag. Der Helfer-Kurs, der sich im Laufe des Schuljahres von 15 auf zehn Schüler verkleinert hatte, stellte dies mit einem selbstgedichteten Lied nach der Melodie von „Zehn kleine Negerlein“ dar. Der Unterkurs griff das Thema Müll auf: Aus Müll wurden Musikinstrumente gebaut, das Lied „We will rock you“ wurde so umgedichtet, dass es die bleibenden Eindrücke des ersten Schuljahres teils witzig, teil kritisch wiedergab.

Die Abschlussklasse der dreijährigen Ausbildung kreierte den perfekten Heilerziehungspfleger: Ein sogenannter Hepomat wurde gebaut. Die Schüler kamen mit Masken auf die Bühne und überreichten dem Professor jeweils eine Fähigkeit. Der Professor warf alle diese Fähigkeiten in den Hepomat, dort wurden sie gemischt - und anschließend traten alle Schüler mit diesen Zutaten für den perfekten Heilerziehungspfleger ohne Masken, dafür als gereifte Persönlichkeiten zurück auf die Bühne.

Im Rahmen der Abschlussfeier wurden die Lehrkräfte Anselm Schlatterer und Daniel Löscher verabschiedet und ihre besonderen Fähigkeiten noch einmal hervorgehoben: Theater- und Puppenspiel sowie die unterhaltsame Gestaltung des Unterrichts bei gleichzeitiger Wissensvermittlung. Bei einem vom Mittelkurs organisierten Fest klang der Tag aus.

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