+
Sauber aufgereiht standen die historischen Fahrzeuge rund um den Hauptplatz in Peiting. Aufs beste poliert, wurden sie von den zahlreichen Besuchern bestaunt.

Oldtimertreffen in Peiting

Historische Schätzchen, Chrom und Benzin in der Luft

Peiting  - 45 historische Autos und 40 großteils historische Motorräder gab es am vergangenen Samstag beim 26. Internationalen Oldtimertreffen in Peiting zu sehen.

45 historische Autos und 40 großteils historische Motorräder gab es am vergangenen Samstag beim 26. Internationalen Oldtimertreffen in Peiting zu sehen. Eines schöner wie das andere. „In Anbetracht des Wetters sind damit alle meine Erwartungen übertroffen worden“, sagt Josef Mayr, der Vorsitzende des Peitinger Motorsportclubs (MSC) und Organisator des Oldtimertreffens.

Viele Teilnehmer kamen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau, etliche aus den benachbarten Landkreisen und sogar aus München. Am weitesten angereist sind zwei Motorradfahrer aus Landau an der Isar. Eines der beiden Motorräder war Baujahr 1924, das andere Baujahr 1926, beides britische Fabrikate. „Mit so alten Motorrädern so weit zu fahren, da gehört eine Menge Mut dazu“, stellt Josef Mayr mit Kennerblick fest. Ein Großteil der Kennzeichen war mit dem historischen „H“ versehen. Das wird Autos und Motorräder zugewiesen, wenn sie mindestens 30 Jahre alt sind.

Viele Jahre und Kilometer hat dieses Motorrad der Marke Triumph auf dem Buckel, das beim Peitinger Oldtimertreffen zu bestaunen war.

Etliche waren allerdings älter, viel älter. Beispielsweise der Opel P 4 des Peitingers Josef Sepp. Der rote voller Chrom blitzende Viersitzer ist 84 Jahre alt, hat 23 PS und 41500 Kilometer auf dem Tacho. Versichert der stolze Besitzer.

Noch älter ist das Motorrad von Michael Kotz. Die knackige Triumph ist 88 Jahre alt. Der 500 ccm starke Motor leistet 15 PS, mit denen der Peitinger eine Spitzengeschwindigkeit von 90 Stundenkilometer schafft. Ohne Gegenwind und entsprechendem Anlauf, versteht sich.

Die Besucher in Peiting waren begeistert von den Autos und Motorrädern. Sie lauschten den Gesprächen der stolzen Besitzer und wunderten sich, wie viel Arbeitszeit und Geld diese in ihre Hobbys investieren. „Von nichts kommt nichts“, sagte einer der stolzen Besitzer. Die allerdings ihre Fahrzeuge beim Olditreffen nicht nur der Öffentlichkeit präsentierten: Sie durften auch (freiwillig) an der Oldtimerrundfahrt teilnehmen. Die Strecke führte von Peiting über Steingaden nach Wildsteig und weiter über Altenau, Bad Bayersoien, Rottenbuch zurück nach Peiting. 60 Kilometer waren das.

Nur, mit dem Fahren allein war es nicht getan. Die Fahrzeugbesatzungen mussten an den verschiedenen Kontrollpunkten Wissensfragen zu Autos und Motorrädern beantworten und beispielsweise beim Keilriemen-Zielwerfen ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Alles kein Problem, Fahrer und Beifahrer schafften alles und hatten dabei auch noch mächtigen Spaß. Fünf Fahrzeugklassen waren es insgesamt. Die jeweils ersten drei bekamen von Josef Mayr prächtige Pokale überreicht.

Walter Kindlmann

Auch interessant

<center>Christbaumschmuck "Gemse" mundgeblasen</center>

Christbaumschmuck "Gemse" mundgeblasen

Christbaumschmuck "Gemse" mundgeblasen
<center>Bayerisch VEGGIE - Köstliches mal ohne Fleisch</center>

Bayerisch VEGGIE - Köstliches mal ohne Fleisch

Bayerisch VEGGIE - Köstliches mal ohne Fleisch
<center>Brot-Zeit! Backgeheimnisse der Müllermeisterin</center>

Brot-Zeit! Backgeheimnisse der Müllermeisterin

Brot-Zeit! Backgeheimnisse der Müllermeisterin
<center>Woaßt du ibahapts, wia gern dass i di mog?</center>

Woaßt du ibahapts, wia gern dass i di mog?

Woaßt du ibahapts, wia gern dass i di mog?

Meistgelesene Artikel

UPM-Zufahrt: Hat Peiting die Lösung?

Peiting/Schongau - In Schongau wird das Thema längst heiß diskutiert, jetzt wollen auch die Peitinger mitmischen: Bei der neuen Lkw-Zufahrt für die Papierfabrik UPM gab …
UPM-Zufahrt: Hat Peiting die Lösung?

Um des Friedens willen: Weniger Wohnraum

Peiting - Der Soziale Wohnungsbau zwischen Eisstadion-Parkplatz und Betreutem Wohnen in Peiting-Birkenried, erregt offenbar die Anwohner-Gemüter. Nicht zuletzt deshalb …
Um des Friedens willen: Weniger Wohnraum

Anpacken, wo Not ist

Peiting  - „Die Zukunft gehört Gott und den Mutigen.“ Pastoralreferent Thomas Tralmer stellte bei der 90-Jahrfeier der Kolpingsfamile Peiting deutlich heraus, dass …
Anpacken, wo Not ist

Gegen Diskriminierung aufstehen

Herzogsägmühle - Ein Zeichen gegen Rassismus setzen die Albrecht-Schnitter-Berufsschule und die Liselotte-von-Lepel-Gnitz-Schule, Fachschule für Heilerziehungspflege. …
Gegen Diskriminierung aufstehen

Kommentare