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In der Massenunterkunft in der Ammermühle in Rottenbuch gab es erneut Randale. Dieses Bild stammt aus unserem Archiv und zeigt einen anderen Einsatz.

Randale in der Ammermühle

Polizeieinsatz: Asylbewerber rasten aus

Schon wieder Ärger in der Asylbewerberunterkunft in der Ammermühle in Rottenbuch. Einmal mehr musste der Sicherheitsdienst die Polizei hinzurufen um ausgerastete Asylbewerber in den Griff zu bekommen.

Schon wieder Ärger in der Asylbewerberunterkunft in der Ammermühle in Rottenbuch. Einmal mehr musste der Sicherheitsdienst die Polizei hinzurufen um ausgerastete Asylbewerber in den Griff zu bekommen.

Wie die Schongauer Polizei mitteilt, entbrannte der Streit am Montag um 18.20 Uhr offenbar bereits während einer Busfahrt zur Gemeinschaftsunterkunft. Drei alkoholisierte Asylbewerber waren in dem Bus aneinandergeraten. Einem verbalen Gefecht folgten Taten: Ein Somalier (29) holte aus und schlug seinen Kontrahenten. Der wurde an der linken Wange verletzt.

Doch damit nicht genug. Runde zwei folgte dann in der Unterkunft, wo sich der Täter und sein 30-jähriger Gefährte – ebenfalls ein Somalier – nicht beruhigen ließen. Immer wieder griff der 29-Jährige das Sicherheitspersonal an, bedrohte es und beleidigte die Männer. Die Situation eskalierte derart, dass einer der Sicherheitsmänner ein Pfefferspray einsetzen musste.

Die hinzugerufene Polizei musste die beiden total aggressiven Männer schließlich in Gewahrsam nehmen. Die beiden dachten jedoch gar nicht daran, sich mitnehmen zu lassen. Sie beleidigten und bedrohten die Beamten, die nicht nur aus Schongau, sondern aus personeller Not gar bis aus Weilheim angerückt waren. Auch einen Alkotest verweigerten die Somalier.

Das ging so weit, dass der 29-Jährige immer wieder versuchte, die Polizeibeamten mit Fußtritten zu treffen. Als die Polizisten ihn schließlich ins Auto gehievt hatten, flippte er dort völlig aus. Er wehrte sich mit ganzem Körpereinsatz und spuckte immer wieder in Richtung der Polizisten.

Noch in derselben Nacht hat die Polizei die Staatsanwaltschaft von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt. Beide Somalier erwartet nun ein Strafverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Wirklich krass: Aufgrund der Einsätze im Nachtlokal in Peiting (Artikel oben) und in Rottenbuch waren zwei Dienstfahrzeuge der Schongauer Polizei nicht mehr einsatzbereit.

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