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Das Kapellendach des Frauenbrünnerls in Rottenbuch ist dringend sanierungsbedürftig. Das denkmalgeschützte Kircherl braucht neue Dachschindeln.

Dringende Dachsanierung

Rottenbucher Frauenbrünnerl: Renovierung kommt

Rottenbuch  Die Renovierung des historischen Frauenbrünnerls in Rottenbuch wird konkreter: Der Gemeinderat hat hinter verschlossener Tür den Planungsauftrag für die Reparatur des Kapellendachs an den heimischen Planer Stefan Häußrer vergeben.

Wie berichtet, machen die Dachschindeln des denkmalgeschützten Kircherls Probleme, eine neue Eindeckung muss dringend her. Die Holzverkleidung hatte mit den Jahren vor allem unter der Feuchtigkeit in der schattigen Lage gelitten. Die Folge: Einzelne Schindeln sind sehr morsch.

Im frisch verabschiedeten Haushalt der Gemeinde Rottenbuch für das Jahr 2016 stehen schon mal 30 000 Euro bereit. Rathauschef Markus Bader macht aber klar: „Wir wollen es mit Zuschüssen machen.“

Doch noch ist unklar, was dann auf das Dach kommt: Der Denkmalschutz möchte laut Bader wieder Holzschindeln haben, doch auch eine widerstandsfähigere Kupfervariante ist im Gespräch. Bader selbst favorisiert aus optischen Gründen ein Holzdach.

Zudem scheint es möglich, den angrenzenden Baumbestand so auszuholzen, dass die Gemeinde das Schattenproblem künftig in den Griff bekommt. Zumindest hätten die betroffenen Grundstückbesitzer für die Fällaktion ihr Entgegenkommen angedeutet, sagte der Bürgermeister in der Gemeinderatssitzung.

Wann die Entscheidung getroffen wird, ist jedoch noch unklar. Wenn es gut läuft, so Bader, könnten die Arbeiten im Herbst beginnen. „Aber eher im Frühjahr“, erwartet Rottenbuchs Dorfoberhaupt.

Die Sanierung wäre vor allem auch aus historischen Gründen wichtig. Denn das kleine Gotteshaus hat als einzige der Nebenkirchen und Kapellen des einstigen Rottenbucher Augustinerchorherren-Stifts die Säkularisation im Jahr 1803 überlebt. Das Kircherl ließ Klosterprobst Augustin Oberst im Jahr 1688 erbauen. Zudem hat die Kapelle noch heute eine große Bedeutung für die Gläubigen in und um Rottenbuch: Viele Menschen füllen sich am dortigen Brunnen ihre Flaschen und Kanister ab, denn dem Wasser wird eine heilende Wirkung zugesprochen.

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