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Der Schäferwirt in Schwabbruck feiert 25-jähriges Jubiläum.

Großes Jubiläum

25 Jahre neuer Schäferwirt in Schwabbruck

Vor 25 Jahren beginnt eine neue Geschichtsschreibung für den Traditionsgasthof Schäferwirt in Schwabbruck. Ein Grund zum Feiern!

Auf den Tag genau ein Vierteljahrhundert nach der Einweihung des neuen Saales, mit dem die Familie Kögl einen Schritt hin zur Gastronomie und Eventveranstaltungen tut, feiert man im „Neuen Schäferwirt“ diesen Anlass.

Die Geschichte des Schäferwirtes geht eigentlich schon Jahrhunderte zurück. Im 17. Jahrhundert pachtet ein Schäfer, der dann Namensgeber für das Gasthaus im Herzen des Ortes werden sollte, die Wirtschaft. Eine Geschichte, der die Familie Hermann und Amalie Kögl rund 300 Jahre später, 1991, eine neue Seite hinzufügen sollte und die seitdem immer weitergeschrieben wird.

Ein neuer Saal – ein neuer Schäferwirt

Einem gewissen Bauchgefühl folgend, geben Hermann und Amalie Ende der 1980-iger Jahre der Gastronomie, die bis dahin neben der Landwirtschaft lief, den Vorzug – der Kuhstall wird zugesperrt und die Familie beschreitet neue Wege. „Wir mussten uns für einen Weg entscheiden“, erinnert sich der Senior, der gemeinsam mit seiner Frau und den Kindern Katrin und Stephan noch immer das Familienunternehmen führt. Dort, wo der alte Stall war, entsteht 1991 der neue Saal für bis zu 200 Gäste, mit Bühne und ausreichend Platz für Gesellschaften, Feiern oder große Partys. Eine Entscheidung mit Weitsicht, wie der Juniorchef Stephan Kögl feststellt: „Wir haben seitdem mehr als 300 Hochzeiten hier im neuen Saal gefeiert“. Dazu kommen unzählige Familien- und Weihnachtsfeiern, Geburtstagspartys und eine vorzügliche Gastronomie in dem neuen, lichtdurchfluteten Saal. Bis dahin mussten die Gäste mit dem alten Festsaal im Obergeschoss der Traditionswirtschaft vorlieb nehmen. Nun aber wird der Schäferwirt Ziel für Gäste und Ausflügler, die vor allem am Wochenende und insbesondere am Sonntag im Restaurant oder dem Biergarten die gutbürgerlich-bayerische Küche genießen wollen.

Ein starkes Team im Service und der Küche

Das Team vom Schäferwirt.

Ergänzt wird das neue Angebot im Schäferwirt durch den Cateringservice, den die Familie anbietet und mit ihrem großen Team an Servicekräften sowie in der Küche dafür sorgt, dass Firmenfeiern wie private Events ein Erfolg werden. Eine kleine Besonderheit, wie Stephan Kögl meint und auf die er zu Recht stolz ist. „Wir haben ein großes und sehr dynamisches Team“, so der Juniorchef. Wert legt die Familie dabei vor allem auf den Regionalbezug, sind es doch vor allem junge Menschen aus dem Ort oder der näheren Umgebung, die mit ihrem Beitrag den neuen Schäferwirt zu etwas unverwechselbarem machen. Ein weiterer Partner, auf den die Familie vertraut, ist die Kaufbeurer Aktienbrauerei. Denn von dort bezieht die Familie ihr Bier – seit ebenfalls mehr als 100 Jahren, wie eine Urkunde bezeugt, die die Kögls zum 100-jährigen 2007 erhalten haben.

2010 wird der Kuhstall wieder aufgesperrt

Hatte Hermann Kögl 1991 den Kuhstall zugesperrt, so sperrt ihn sein Sohn 2010 wieder auf. Allerdings nicht, um darin wieder Kühe oder Schafe zu halten, sondern baut ihn um zur Eventlocation. Wo früher die Rindviecher standen, geben sich heute Comedians, Kabarettisten und weit über die Grenzen des Gaus bekannte Künstler die Klinke in die Hand und sorgen für ein volles Haus. „Ungeplant und teilweise improvisiert“, so beschreibt Stephan Kögl, was sich im alten Kuhstall entwickelt hat, der 2016 eine bekannte Kleinkunstbühne geworden ist, wo Kunst und Kultur ein Heim gefunden haben.

Der neue Kuhstall ist ideal für Hochzeits-Feierlichkeiten.

Mittlerweile haben auch die Gesellschaften den Kuhstall entdeckt, beginnt eine Hochzeit meist im großen Saal und endet mit dem Brautverziehen dann im Kuhstall. So wie es der Zeitgeist vormache, so Kögl, ist auch der Kuhstall eine Rückbesinnung auf traditionelle Werte. Und erfreue sich nicht nur größter Beliebtheit, sondern sei die ideale Ergänzung des Gesamtpaketes, das die Familie mit ihrem Team im neuen Schäferwirt anbietet. Vor allem der Kuhstall mache zu einem wesentlichen Teil den Charakter des neuen Schäferwirtes aus, erzählt der Junior. Immer in Verbindung mit der bekannt-guten Küche des Schäferwirtes. Wer hier genießt, kann dies in doppelter Hinsicht tun. Und dabei betont Stephan Kögl nochmals, dass es sich um ein Familienunternehmen handelt. Nur durch das persönliche Engagement der Familie und viel Kraft sei es zu schaffen, dass alles reibungslos funktioniert. Damit konnte der Schäferwirt auch dem Wirtshaussterben entgegenwirken, das vor allem in den kleineren Dörfern die Gasthäuser und Wirtschaften dahingerafft hat. „Wir, vor allem meine Eltern haben hier ein ganz neues und modernes Landgasthaus geschaffen“, meint der Juniorchef.

Ein Blick in die Zukunft

Der Kuhstall ist zum zweiten Standbein des Schäferwirtes geworden. Manch einer kennt die Lokalität auch nur wegen des Angebotes, weniger allerdings des lukullischen als des kulturellen Angebotes. Im Kuhstall gibt es zwei eigene Jahreszeiten, den Kulturfrühling und den Kulturherbst mit einer breiten Palette an Veranstaltungen, von Kabarett über Komisches – Herbert und Schnipsi oder Hans Söllner bis zu Konzerten von „we stood like kings“ oder die Dornrosen und Theater für groß und klein. Die Künstler kommen dabei aus der Umgebung genauso wie von weither, sind namhafte Größen wie ein Ottfried Fischer oder Fritz Egner ebenso darunter wie Newcomer oder Wiederkommer. Eine kleinen Blick in die Zukunft hat Stephan Kögl schon gewagt, als er unter anderem Bluatschink aus dem Lechtal eingeladen hat oder Michael Fitz und den Hundling, die im nächsten Jahr die Bühne bevölkern und den Kuhstall füllen sollen.

Das große Festwochenende kommende Woche wird eingeläutet von einer Bierprobe am Donnerstag, den 20. Oktober im Kuhstall mit dem Besten der Aktienbrauerei Kaufbeuren. Daneben gibt es Craftbiere zu entdecken, die wahrhaftige Geschmacksexplosionen versprechen. Weiter geht es am Freitag, den 21.10. mit dem Jubiläumskonzert von The Burgles & Support, Beginn ist um 20 Uhr. Höhepunkt ist aber der große Festabend am Sonntag, den 23. Oktober. Auf den Tag genau 25 Jahre nachdem der neue Saal im Schäferwirt seinerzeit erstmals seine Pforten öffnete und eingeweiht wurde. Gefeiert werden soll dann mit allen Freunden und Partnern, dazu spielt die Schwabbrucker Blasmusik auf und die bekannt gute Küche des Schäferwirtes bleibt natürlich nicht kalt.

Zum Schäferwirt: Impressionen

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