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Bei der Einweihungsfeier: Links Monica Reichart (Leiterin der neuen Eulengruppe), daneben Rita Weckbecker (Stadt), hinten Stadtpfarrer Norbert Marxer, rechts daneben Architekt Martin Baab und Zweite von rechts Kindergartenleiterin Cornelia Kammerer.

Neue Notgruppe in Schongau eingeweiht

Platzprobleme an Kindergärten gemindert

Schongau - Weil die Kindergartenplätze in Schongau knapp wurden, kam die Stadt Anfang des Jahres auf die Pfarrei Verklärung Christi und den kirchlichen Kindergarten St. Johannes zu. Es wurde Platz für eine 15 Kinder fassende Notgruppe geschaffen.

„Wir feiern heut’ ein Fest, weil Gott uns alle liebt. Herein, herein, wir laden alle ein“, sangen die Kinder des Kindergartens St. Johannes, die bei der Einweihung der frisch renovierten Räumlichkeiten in der Schönlinderstraße dabei waren. Dazu winkten sie Stadtpfarrer Norbert Marxer, die städtische Kindergartenbeauftragte Rita Weckbecker sowie den Architekten Martin Baab energisch in das Reich der neu gegründeten Eulengruppe, das sich im ersten Obergeschoss des Pfarreigebäudes befindet. Auf dass dies ein Ort des fröhlichen Spielens und Lernens sein möge, segnete Marxer die neuen Räume, die Mädchen und Buben sowie das Personal.

Doch bevor der Gruppenraum, der Ruheraum und die Bau- und Kuschelecke bezogen werden konnten, gab es laut Kindergartenleiterin Cornelia Kammerer einiges zu tun: Neue Böden und Türen (mit Fingerklemmschutz) wurden benötigt und eine akustische Deckensystemlösung montiert, um den Geräuschpegel zu minimieren. Außerdem sind nun kindgerechte Sanitäranlagen verbaut, ebenso ein Wickelbereich. Die bestehende Küche ergänzen nun eine Spülmaschine und ein Kühlschrank.

Durch die gemeinsam gut abgestimmte Planung konnten alle nötigen Arbeiten zwischen Mitte August und Anfang September dieses Jahres erledigt werden, lobte Kammerer die Zusammenarbeit mit dem Architekten Martin Baab, aber auch den reibungslosen Ablauf der Umbaumaßnahmen. „Wenn ich rufe, dann stehen die Handwerker aus der Region halt parat“, scherzte Baab, der bereits bei der Generalsanierung 2001/2002 und der Integration der Krippe 2014 als Architekt beteiligt war.

Auch Rita Weckbecker ist sehr froh, dass das Projekt so schnell umgesetzt werden konnte: „Zunächst ist geplant, bist 2020 hier alles so beizubehalten. Dann muss geschaut werden, was die Kinderzahlen sagen.“ Vielleicht kann die neu geschaffene Eulengruppe als Puffer genutzt werden, wenn irgendwo eine Sanierung ansteht, deutet die Kindergartenbeauftragte an. Für den Moment fühlen sich die 15 zwei- bis vier-Jährigen mit ihren drei Betreuerinnen aber sichtlich wohl in ihrem neuen Domizil.

Alle die sich selbst ein Bild von dem Umbau machen möchten, sind am Sonntag, 27. November, von 13 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Gruppe eingeladen.

Franziskus Reich

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