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Sie machten beim Promi-Rennen am neuen Bike-Park mit: (v.l.) Bürgermeister Falk Sluyterman (SPD), SN-Redaktionsleiter Boris Forstner, Markus Wühr (CSU), Gregor Schuppe (ALS), Vize-Bürgermeister Tobias Kalbitzer (ALS) und Martin Schwarz (SPD).

SN-Aktion

Prominenten-Gaudi-Rennen zur Eröffnung des Bike-Parks

Schongau - Zur Eröffnung des Schongauer Bike-Parks richteten die Schongauer Nachrichten ein Prominenten-Gaudi-Rennen aus. Dabei lag der bei der Bürgermeisterwahl unterlegene Tobias Kalbitzer zwar knapp vor Rathauschef Falk Sluyterman - zum Sieg hat's aber trotzdem nicht gereicht.

Angespannt waren die Gesichter bei der Bike-Park-Eröffnung. Bürgermeister Falk Sluyterman, Vize Tobi Kalbitzer, SN-Redaktionsleiter Boris Forstner und die mutigsten aller Stadträte, Markus Wühr (CSU), Martin Schwarz (SPD) und Gregor Schuppe (ALS), nahmen am Promi-Rennen der Schongauer Nachrichten teil. Und, so viel sei verraten: Es wurde ein Krimi, ein Sekunden-Krimi.

Fotos von der Eröffnung des Bike Parks

Als Schlachtfeld auserkoren: Der ebene Rundkurs im oberen Park-Bereich. Diese rund 200 Meter lange Strecke ist geprägt von dicht aufeinanderfolgenden Wellen und zwei lang gezogenen Steilkurven. Sollte machbar sein, selbst für CSU-Starter Wühr, der mit seinem Supermarkt-Radl materialtechnisch im Nachteil ist. Sei’s drum. Nur noch wenige Minuten bis zum Start. Die mentale Vorbereitung läuft auf Hochtouren.

Gar nicht so leicht, in dieser Phase den letzten Anweisungen zu folgen: Gestartet wird Einzeln. Zwei Runden im ersten, zwei Runden im zweiten Durchgang. Auf Zeit, klassisch nostalgisch gemessen. Mit einer (ur)alten Hand-Stopp-Uhr. Das Rennen eröffnet, na klar: Der Schongauer Bürgermeister höchstpersönlich, Falk Sluyterman.

Auf die Plätze... fertig... los! Mit viel zu kleinem Gang rollt Sluyterman auf seinem Hardtail in den Kurs. Ein zähes Unterfangen. „Die Strecke sieht leichter aus als sie ist“, sagt er hinterher. Doch bis zum Interview ist es noch ein weiter Weg. „51 Sekunden!“ Forstner gibt lauthals die erste Zwischenzeit durch – und liegt damit wegen der antiken Stoppuhr völlig daneben. Egal. Sluyterman lässt sich nicht beirren, kämpft sich durch und erreicht nach 1,17 Minuten das Ziel. Durchgang eins ist geschafft – sturzfrei.

Jetzt kommt Kalbitzer, der sich im Vorfeld über die richtige Technik informiert haben muss. Entgegen Sluytermann versucht er das Tempo nicht durch hektisches Treten, sondern mit Hoch-Tief-Bewegungen über die vielen Wellen aufzubauen. Das ist stark. Bei 1,15 Minuten erreicht er das Ziel, damit aber nicht der Schnellste. Schuppe und Forstner waren mit 1,14 Minuten den berühmten Ticken besser. Und die anderen beiden? Schwarz ist zeitgleich mit Kalbitzer, Stahlradl-Starter Wühr mit Sluyterman. Entschieden ist noch gar nichts.

Hochmotiviert und mit wesentlich höherer Risikobereitschaft geht es in Durchgang zwei. Das zahlt sich aus. Alle sechs Teilnehmer toppen ihre Zeit um mindestens eine Sekunde. Einmal mehr überragend: ALS-Mann Schuppe. In insgesamt 2,25 Minuten holt er sich den Titel. „Schön, dass die ALS auch mal etwas gewinnt.“ Kalbitzer kann sich diesen scherzhaft gemeinten Seitenhieb nicht verkneifen, ist mit seiner Leistung trotzdem zufrieden.

Der Vize-Bürgermeister wird nämlich zweiter – ist damit aber nicht allein. Auch Schwarz und Forstner schaffen seine Gesamtzeit von 2,27 Minuten. Wahnsinn. Gleich vier Kandidaten auf Stockerl. Das begeistert sogar die beiden Schlusslichter Sluyterman (2,29 min.) und Wühr (2,30 min.).

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