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Die Festival-Crew: (hinten v.l.) Jurymitglieder Mattias Helwig, Daniel Vogelmann und Anne Walcher. Vorne von links die Preisträger Sophie Weireter, Marina Jursch und Sophia Bokern. Den Sonderpreis der Jury erhielt Moritz Weikert; den Publikumspreis Philipp Eder. Durch das Programm führten Dominik Padberg, Leon Kah, Rebecca Staal und Miran Cholett.

Im Gilchinger Christoph-Probst-Gymnasium 

Erstes Festival ein Treffer

Gilching - Feel free: Unter diesem Motto fand im Gilchinger Christoph-Probst-Gymnasium das erste Kurzfilmestival der Schule statt. 

Das Festival lockte rund 200 Besucher in die Aula der Schule. Veranstalter und gleichzeitig Akteure waren Schüler des Christoph-Probst-Gymnasiums. Sie präsentierten 15 Kurzfilme, die bis zu zehn Minuten dauern durften.

 Mit einer gehörigen Portion Optimismus seien die Schüler an das Werk herangegangen, erklärte Ideengeber Christoph Habich, der das Proseminar mit dem Thema angeboten hatte. „Ich habe das erste Mal so ein Filmfestival bei einem Auslandsaufenthalt an einer Schule in Kopenhagen mit erlebt“, sagte der Lehrer, der üblicherweise Englisch und Geografie unterrichtet. Nach seiner Rückkehr „war es für mich naheliegend, meine Schüler hier am Gymnasium für die Idee zu begeistern“. 

Der Funke ist übergesprungen. Insgesamt wurden 15 Filmbeiträge querbeet aus allen Jahrgangsstufen, unterschiedlicher Genres und Länge eingereicht. „Die einzige Vorgabe war, dass der Clip nicht länger als zehn Minuten sein durfte. Ansonsten waren das Thema wie auch die Machart völlig frei“, erklärte Dominik Padberg aus der Q 12. Er führte als Moderator zusammen mit Leon Kah, Rebecca Staal und Mariam Chollett professionell durch das Programm. 

Während sich die Klasse 6f mit ihrem Tutor auf einen Gefängnisausbruch spezialisierte machten sich Moritz Weikert und sein Team von der 8a erfolgreich auf Verbrecherjagd. Simon und Lea Hertlein wiederum präsentierten einen Zehn-Minuten-Thriller mit dem Titel „Bikingmadness – mit dem Rad durch Marokko“, wogegen sich Livia Walcher, Hannah Koch und Hannah Walk von der Q11 auf eine Reise durch Schweden machten und sich die Klassen 7a/7b auf einen Animationsfilm mit dem Titel „Minions-Super Mario-Strand“ einließen. Bewertet wurden die Beiträge durch eine Jury aus Cineast Mattias Helwig, Filmemacher Daniel Vogelmann und Anne Walcher, die auf Kinder- und Jugend-Casting spezialisiert ist. „Die Filme waren allesamt enorm professionell und vor allen Dingen sehr schwungvoll“, bestätigte Helwig. „Hier wurde ein Pilotprojekt gestartet, das Schule machen sollte. Ich finde es toll, wenn sich heutzutage auch schon junge Leute ausprobieren und wie selbstverständlich mit den modernen filmischen Mitteln umgehen.“ Für die Preisträger gab es kleine Geldpreise und jeweils eine Rose in Gold, das Symbol für Christoph Probst, Namensgeber der Schule. Sowohl Schüler wie auch Christoph Habich waren überzeugt: Im Zwei-Jahres-Rhythmus könnte das Festival zur Tradition werden. 

ph

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