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An mehrere Stationen können Kinder, aber auch Erwachsene spielende lernen. Markus Blacek zeigt in Raisting, wie es geht. In Herrsching kann man zum Beispiel Steine schleifen.

Ammerseepfad

Drehen, schleifen und mit Spaß lernen

Herrsching - Die 20 Tafel, die den Ammerseepfad rund um den See markieren, sind nicht alles, was der Weg zu bieten hat: Es gibt auch interaktive Stationen.

Besonders die Ferien bieten eine gute Gelegenheit, einmal – oder auch zweimal – den Ammerseerpfad zu beschreiten. Wie berichtet, ist dieser nach fast zei Jahren fertiggestellt und seit einigen Wochen rund um den See eingerichtet. Er ein Ergebnis der Zusammenarbeit vieler verschiedener Akteure in der Ammerseeregion, in der Hauptsache aber von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und der Mobilen Umweltschule von Marcus Blacek.

Wie berichtet, informieren 20 Tafeln über kleinere und größere Zusammenhänge rund um den See. Aber eben nicht nur dies. Es gibt auch interaktive Stationen, die Erwachsene und Kinder spielerisch sensibilisieren für die Natur um sie herum und ihre Entstehung. Schon seit Sommer 2015 lädt ein riesiges Schilfrohr am Naturbeobachtungsturm in Kottgeisering zum Begehen und Erleben ein. An der Herrschinger Uferpromenade ist eine Schleifstation beliebter Anlaufpunkt, besonders von Kindern. Strukturen in Kieselsteinen lassen sich an dieser Station genauer herausarbeiten. Auf einer Tafel daneben sind allerlei Gesteinsarten abgebildet, anhand derer man das Alter der geschliffenen Steine ablesen kann. Das macht richtig Spaß. Und es ist sehr beeindruckend zu erfahren, dass der Stein in der eigenen Hand hunderte von Jahen alt sein soll.

Am gegenüberliegenden Ufer zwischen Riederau und Holzhausen wiederum, spitzen hier und da Spechte von den Baumstämmen im Seeholz. Nicht die echten, aber ihre Silhouetten. Viele Eichen in diesem wertvollen Waldnaturschutzgebiet sind mit nahezu 400 Jahren fast schon Methusalems. Ihr langes Leben hat Spuren hinterlassen: abgestorbene Äste und Stämme mit Höhlen, die auch von verschiedenen Spechtarten herrühren. Specht- und Baumhöhlen sowie stark vermodertes Holz sind für unzählige, oft seltene und bedrohte Tierarten Nahrung, Brutplatz, Wohnraum und Jagdrevier. Die bunten und lustigen Spechtsilhouetten beschreiben und bilden die verschiedenen Spechtarten ab, die im Seeholz heimisch sind.

In den Raistinger Wiesen und in Schondorf sind es kleine beziehungsweise große Würfel, die je nachdem wie man sie dreht Natur erklären und zusammenführen.

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