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Das Bild zum STAdtradeln zeigt den Schwerpunkt - den Weg zur Arbeit.

Aktion ab 19. Juni

Bald anmelden fürs STAdtradeln

Starnberg - Es ist im Landkreis zu einer liebgewordenen Tradition geworden: die Aktion STAdtradeln. In diesem Jahr fällt der Startschuss am 19. Juni. Und wieder sind alle 14 Kreisgemeinden dabei.

Drei Wochen lang werden Radler aus allen 14 Landkreisgemeinden wieder klimafreundliche Radl-Kilometer sammeln. Zum bereits neunten Mal findet die Kampagne des Klima-Bündnis statt – zwischen Mai und September an 21 zusammenhängenden Tagen. Ziel ist es seit Beginn der Aktion, das Radeln als klimafreundliche Alternative zum Auto in den Blickpunkt zu rücken. Im vergangenen Jahr haben im Landkreis knapp 5000 Radler in 200 Teams mehr als 700 000 Radl-Kilometer gesammelt.

Waren es anfangs nur vereinzelte Gemeinden, machen seit 2012 alle Kommunen mit und die Fäden laufen im Landratsamt bei Herbert Schwarz zusammen. Er ist Umweltberater im Landratsamt und Mitkoordinator von STAdtradeln. Keine Frage, dass er beim Team des Landratsamtes mitstrampelt. Von seinem Wohnort Schäftlarn bis zu seinem Arbeitsplatz in der Kreisstadt sind das täglich eine Menge Kilometer.

In drei Kategorien wird gefahren: fahrradaktivstes Kommunalparlament – das sich allerdings auf verschiedene Teams verteilt –, fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern und fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern pro Einwohner. 2013 war Inning die Gemeinde, die als fahrradaktivstes Kommunalparlament ausgezeichnet wurde. Der ehemalige Gemeinderat Thomas Dahmen, der die Kampagne für die Ammerseegemeinde heuer organisiert, hofft auf ein ähnliches Ergebnis der aktuellen Gemeindevertreter in Inning. Auch bei den Weßlingern hängt die Messlatte hoch: Sie waren ebenfalls 2013 bundesweit die Gemeinde mit den meisten Radkilometern pro Einwohner, im vergangenen Jahr landkreisweit. Bis gestern waren bei Schwarz 98 Teams gemeldet. „Das kann sich aber noch täglich ändern“, sagte er, „sogar während der Aktion kann man noch dazustoßen.“

Schwerpunkt auf Weg zur Arbeit

Mit dem diesjährigen Motto „Freizeit ab dem ersten Meter“ soll der Fokus diesmal auf den täglichen Arbeitsweg gelegt werden. „Denn wer seinen Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad zurücklegt, holt sich ein Stück Freizeit in den Arbeitstag“, so Schwarz. Deshalb sind in diesem Jahr besonders die Unternehmen im Landkreis aufgerufen, eigene Firmenteams zu gründen und ihre Mitarbeiter zu animieren, öfter mal mit dem Rad zur Arbeit zu kommen. So wie es Schwarz selber macht. Auch Starnbergs Bürgermeisterin Eva John tritt deshalb nicht nur selbst in die Pedale, sondern möchte die radaktivste Firma belohnen. „Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, ist für mich Parade-Stadtradler“, so John. „Und Starnberger Chefs, die etwa Duschen oder Radlständer im Betrieb anbieten, ja sogar selbst radeln, sind wichtige Wegbereiter.“ Darum wird die beste Starnberger Firma ab fünf Mitarbeitern gesucht und extra gewertet. Alle Fahrradkilometer – auch die in der Freizeit gefahrenen – des Teams werden mit der Teilnehmerquote multipliziert. Somit steigen die Chancen der Firmen, die viele ihrer Beschäftigten zum Mitradeln motivieren. Das beste Unternehmen erhält fünf hochwertige Fahrradhelme.

Auch der Landkreis lobt wieder ein STAdtradel-Preisgeld aus: 2000 Euro für die Kommune mit dem aktivsten Kommunalparlament. Also sind diesmal besonders alle Gemeinderätinnen und Gemeinderäte eingeladen, drei Wochen lang kräftig in die Pedale zu treten.

Informationen: Teams und einzelne Radler können sich unter www.stadtradeln.de für die Teilnahme anmelden. Weitere Informationen etwa zu den vielen Auftaktveranstaltungen und -touren im Landkreis sowie weiteren Terminen gibt es unter www.stadtradeln-sta.de. (grä)

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