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Dreh- und Angelpunkt des Busverkehrs bleibt der S-Bahnhof Starnberg Nord. 
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Die neue Linie 904: Der Stadtbus ersetzt die bisherige Linie 963 und verbindet den S-Bahnhof Starnberg Nord mit dem Kloster Schäftlarn. 
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Die veränderte Linie 974: Der Landkreisbus schafft von Berg aus Anbindemöglichkeiten an die S 7 sowie die Schulen in Schäftlarn, Icking und Wolfratshausen.
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Die veränderte Linie 975
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Die veränderte Linie 961

Busverkehr

Neue Linien, neue Takte, neue Verbindungen

Starnberg - Neuerungen im Busverkehr gibt‘s am Ostufer des Starnberger Sees: Der MVV hat die wichtigsten Änderungen zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember bekannt gegeben. Was sich ändert – ein Überblick. 

Etwa 235 000 Fahrgäste nutzen jeden Monat das Busangebot im Landkreis Starnberg. Für einige von ihnen wird sich mit dem Stichtag 11. Dezember einiges ändern, denn von diesem Tag an gilt der neue MVV-Fahrplan. Susanne Münster, die Verkehrsmanagerin des Landkreises, freut sich vor allem auf eine deutliche Verbesserung des Angebots am Ostufer des Starnberger Sees. „Der komplette Bereich wird neu organisiert, die Busse fahren künftig im Stundentakt“, sagt sie. 

Das sind die wichtigsten Änderungen:

Linie 904: Die komplett neue Stadtbuslinie verbindet künftig den S-Bahnhof Starnberg Nord mit dem Kloster Schäftlarn. Dabei fährt der Bus zwischen 6.30 Uhr in der Früh und 21.25 Uhr am Abend im Stundentakt unter anderem Leutstetten, Wangen und Percha an. Der 904er ersetzt damit die bisherige Linie 963 – und soll künftig insgesamt drei mal so viele Kilometer absolvieren als die Vorgängerlinie.

Linie 961: Der Landkreisbus ist die neue Verbindung zwischen dem S-Bahnhof Starnberg Nord und Ammerland mit der Anbindung von Münsing. Auch er verkehrt im Stundentakt, bis Ammerland ist am Wochenende ein Zweistundentakt eingerichtet.

Linie 974: Auch diese Linie ist eine komplett neue Verbindung, und zwar von Berg bis Icking/Wolfratshausen. Der 974er fährt unter anderem Allmannshausen, Sibichhausen, Assenhausen, Aufkirchen, Bachhausen und Mörlbach an. Angebunden sind auch das Günter-Stöhr-Gymnasium in Icking, das Kloster Schäftlarn und die Schulen in Wolfratshausen. Zudem gibt es in Icking und in Ebenhausen Anschlüsse an die S 7. Alle Orte werden mindestens im Zweistundentakt angefahren.

Linie 975: Dieser Landkreisbus verbindet den S-Bahnhof Nord, Berg, Kempfenhausen, Höhenrain und Wolfratshausen miteinander. Der 975er verkehrt tagsüber zwischen 5.42 und 22 Uhr mindestens im Stundentakt, in der Hauptverkehrszeit sogar häufiger. Auch sonntags ist ein Stundentakt geplant.

„Es sind verkehrliche Welten, die sich da ändern“, sagt Verkehrsmanagerin Münster und rechnet vor, dass der neue Fahrplan für das Ostufer 500 000 Fahrplan-Kilometer vorsieht, also die Strecken, die die Busse planmäßig zurücklegen sollen. „Das sind etwa doppelt so viele Kilometer wie bisher“, sagt Münster.

Die Anbindung an insgesamt sieben weiterführende Schulen in zwei Landkreisen, an zwei S-Bahn-Linien (S 6 und S 7) sowie der Stundentakt bis in die Abendstunden schaffe ein deutlich attraktiveres Angebot. Münster: „Jetzt kann man beispielsweise von Berg aus zum Einkaufen nach München fahren, bis zum Ladenschluss bummeln und kommt bequem wieder nach Hause.“

Die Anbindung an die S-Bahnen stelle darüber hinaus ein interessantes Angebot für Pendler dar, die zum Arbeiten in den Münchner Süden müssten. Zudem sei diese Verbindung eine mögliche Alternative bei Streckenstörungen.

Neben den vier großen Änderungen gibt es zum Fahrplanwechsel auch noch zahlreiche kleinere Modifizierungen im Busangebot im Landkreis. Die neuen Fahrpläne sind bereits jetzt im Internet einzusehen unter www.mvv-auskunft.de.

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