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Aus für Finger-Scanner an Schule

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Gilching - Die Gemeinde Gilching beugt sich den immer lauter gewordenen Protesten gegen das an der Arnoldus-Grundschule montierte Fingerprint-System.

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Laut Bürgermeister Manfred Walter wird das Gerät sofort wieder abgebaut. „Bisher erfasste Daten werden umgehend gelöscht“, erklärte er. Das System war in den Ferien installiert worden, am Montag hatten die Verantwortlichen die ersten Fingerabdrücke eingescannt. Mehrere Eltern weigerten sich, von ihren Kindern Fingerabdrücke nehmen zu lassen.

In der Grundschule unterrichtet auch die Musikschule – die Gemeinde wollte sicherstellen, dass neben den Schulkindern nur Musikschüler das Gebäude betreten. Dabei hatte sie nicht mit dem Wirbel gerechnet, den das Thema auslöste. Die FDP hatte sich von Beginn an gegen den biometrischen Fingerabdruck ausgesprochen. Gestern meldete sich auch die Piratenpartei zu Wort: „Fingerabdrücke gehören zu den privatesten Daten, die ein Mensch besitzt; nicht einmal in den Ghettos in Amerika werden Schüler dazu genötigt, diese Daten für den Besuch einer Schule herauszurücken“, erklärt Roland Jungnickel, Vize-Vorsitzender des Landesverbandes Bayern.

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