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Die schöne Landschaft im Landkreis können die Radler mit neuen Routen erkunden.

Neue Routen

Radler erkunden Juwelen

Landkreis – Sieben neue Rad-Routen werden im Landkreis beschildert. 

Die Radler dürfen sich freuen: Sieben neue Routen soll es für sie bald im Landkreis geben. Die Strecken werden nach und nach beschildert – den Anfang macht die Route „Rund um den Fürstensee“, wie jüngst im Kreis-Umweltausschuss vorgestellt wurde. Diese führt relativ nahe am Ufer um den Starnberger See. Der Tourismusverband Fünf-Seen-Land hat die Routen erarbeitet. 

„Die Touren sind nicht nur an den Urlaubsgast gerichtet, sondern auch an Landkreisbürger“, lobte Kreisverkehrsmanagerin Susanne Münster. Die Strecken gehen zum Teil bis Landsberg oder Weilheim-Schongau. „Der Tourist kennt keine Landkreis-Grenzen“, erklärte Werner Schmid vom Tourismusverband. Dennoch sollten die Routen auf „dem bestehenden Radwegenetz verlaufen“, sagte Münster. 

Themen-Routen: "In Memoriam König Ludwig II" oder "Vier-Seen-Tour"

„Man sieht auch eine neue Radler-Ära. Der Landkreis würde gerne den Anschub übernehmen.“ Bis 2021 sollen Radfahrer 21 Prozent des Verkehrs im Landkreis ausmachen – 2011 lag der Wert noch bei sieben Prozent. Besonders viel Potenzial sieht Münster, „wenn man den Radfahrern Themenangebote macht“. Da passt es gut, wenn die Radler künftig die „Vier-Seen-Tour“ mit den Eckpunkten Stegen, Wörthsee, Weßling, Seefeld und Herrsching oder die Route „In Memoriam König Ludwig II.“ von Starnberg über Berg nach Allmannshausen und Wangen abfahren können. 

Die Route „An der Römerstraße“ führt von Starnberg nach Gauting. „Auf den Drumlinshöhen“ führt die Fahrer von Seefeld nach Herrsching am Rande des Ammersees und über Andechs wieder nach Seefeld. Bei der Strecke „Rund um den Bauernsee“ können Radler noch mehr vom Ammersee erleben. Zwischen Ammersee und Starnberger See verläuft die Strecke „Zum Heiligen Berg“ von Starnberg über Andechs nach Herrsching. 

64 Fähnchen und 116 Aufkleber um den Starnberger See

Das Logo für die Routen wurde von der Medienklasse der Berufsschule entwickelt. Farben und Symbole sind allerdings individuell auf die Route zugeschnitten. Inbegriffen ist auch ein QR-Code, mit dem Informationen zur Route online vom Handy abgerufen werden können. Los gehen kann es, wenn die Gemeinden die Aufkleber und Fähnchen angebracht haben. So wurde es schon bei der ersten Beschilderung des Radroutennetzes 2010 praktiziert. „Das haben wir damals in einer megakurzen Zeit hinbekommen, das ist bayernweit immer noch einzigartig“, betonte Münster. 

Auf der ersten Strecke „Rund um den Fürstensee“ werden 64 Fähnchen und 116 Aufkleber den Weg weisen. Die Routenführung eng am Ufer um den Starnberger See hinterfragte Johanna Stängl (Grüne): „Die führt durch die Promenade in Seeshaupt. Das ist ungünstig, dort ist viel Betrieb.“ Münster entgegnete: „Es gibt Juwelen im Landkreis. Es wäre schade, wenn man die nicht zeigt.

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