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Der Rettungshubschrauber brachte den Vierjährigen ins Klinikum nach München.

DLRG-Wasserrettung

Dramatische Rettungsaktionen

Pöcking - Traumhaftes Badewetter bedeutet immer auch jede Menge Arbeit für die Lebensretter von der DLRG-Wasserrettung Pöcking-Starnberg. Sie hatten gleich mehrere dramatische Einsätze.

Gleich mehrere Schnittwunden, Kreislaufprobleme und auch Grillverletzungen im Badegebiet „Paradies“ waren zu versorgen, manövrierunfähige Boote in einen sicheren Hafen am Starnberger See zu schleppen und mit dem First Responder Notfälle im gesamten Gemeindegebiet Pöcking zu bewältigen.

Zwei der medizinischen Notfälle an der DLRG-Wasserrettungsstation im Badegebiet „Paradies“ in Possenhofen waren dabei etwas umfangreicher und dramatischer als die anderen.

So wurde ein 15-jähriges Mädchen von einem Insekt gestochen und reagierte darauf extrem stark allergisch, so dass sie nach notfallmedizinischer Versorgung durch eine DLRG-Rettungsassistentin mit Rettungswagen und Notarzt ins Krankenhaus zur weiteren Behandlung transportiert werden musste.

Kurz darauf folgend hatten die ehrenamtlichen DLRG-Lebensretter einen vierjährigen Buben nach Beinaheertrinken im Starnberger See notfallmedizinisch zu versorgen. Nachdem eine DLRG-Ärztin zusammen mit Rettungsassistenten die notfallmedizinische Erstversorgung übernommen hatte, wurde der kleine Mann an den Land- und Luftrettungsdienst übergeben und schließlich mit dem Rettungshubschrauber Christoph 1 in eine Münchner Kinderklinik geflogen.

Zum Abschluss des einsatzreichen Wochenendes wurden die DLRG-Wasserretter dann noch zu einem manövrierunfähigen Motorboot nach Tutzing alarmiert und schleppten dieses in seinen Heimathafen in Possenhofen.

Der Ortsverband Pöcking/Starnberg der DLRG zählt mittlerweile mehr als 200 Mitglieder, berichet der Pressesprecher des Kreisverbandes, Walter Kohlenz. Rund 60 davon seien aktiv und würden deutlich mehr machen „als nur die reine Wasserrettung.“ So sei die DLRG in Pöcking unter anderem auch als „First Responder“ tätig und zähle auch eine der erfolgreichsten Rettungshundestaffeln Bayerns zu seinen Mitgliedern.

Um all diese Aufgaben auch in Zukunft absichern zu können – die Mitglieder sind allesamt ehrenamtlich im Einsatz – sucht der DLRG-Ortsverband auch weiterhin Interessenten an einer Mitgliedschaft.

Dabei richtet man sich nach Aussage von Kohlenz auch an Menschen, die nur ein überschaubares Zeitbudget haben: „Wenn man keine Zeit hat, den Rettungsschwimmerschein am Stück zu machen, lässt sich dieser auch über einen längeren Zeitraum erwerben.“

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