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Welcome: Die Fußmatte von Maximilian Wolf ist aber keine Einladung für Einbrecher. Mit Technik soll sie die unliebsamen Gäste abhalten.

Erfindung gegen Einbruch

Eine Fußmatte, die per App alarmiert

Seefeld – Einbrüche wird es zur dunklen Jahreszeit im Landkreis wohl leider wieder viele geben. Ein 15-jähriger Schüler aus Seefeld hat vorgesorgt und eine technisierte Fußmatte erfunden.

„Was ist das Unauffälligste, was vor der Türe liegt?“, fragt Maximilian Wolf. Eine Fußmatte. Also hat der 15-Jährige aus Seefeld eine Fußmatte entwickelt, die zugleich als Alarmanlage funktioniert. Drei Monate hatte der Schüler der Montessori-Schule Inning im Rahmen eines Projektes Zeit, seine Idee zu verwirklichen. „Eine Alarmanlage wollte ich schon immer bauen.“ 

Trotz aller Technik: "Die Fußmatte ist nicht so auffällig"

Entstanden ist eine Fußmatte, die technisch in der Lage ist, eine Sirene auszulösen und gleichzeitig den Bewohner via Anruf, App oder E-Mail zu alarmieren. Dafür sorgen zwei Druckknöpfe unter der Matte. „Sobald man sich drauf stellt, schließt sich der Stromkreis und der Alarm geht los“, erklärt der 15-Jährige. Die Fußmatte nur einseitig zu belasten funktioniert nicht. 

Eine Platte sorgt dafür, dass mindestens einer der Druckknöpfe betätigt wird. Per Magnetkontakt erhält die häusliche Alarmanlage ein Signal und geht los. Die Fußmatte hat er an die Alarmanlage angeschlossen, sie kann sogar per Handy scharf gestellt werden. „Dann hat man noch 18 Sekunden, um aus dem Haus zu gehen.“ Trotz aller Technik: „Die Fußmatte ist nicht so auffällig“, sagt Wolf. „Sie ist drei Zentimeter hoch und hat einen Alu-Rahmen.“ Geholfen hat ihm ein Projekt-Mentor, ein Seefelder Elektriker. „Ich bin sehr an Technik interessiert und hatte bei ihm bereits ein Praktikum gemacht“, erzählt Wolf. 

Für sein Projekt bekam Wolf die Note eins

Nach einer Besprechung ist der Neuntklässler das Projekt dann aber „ziemlich selbstständig“ angegangen, wie er sagt. Damit hat er eine Technik umgesetzt, die ihn ganz generell begeistert. Per Gerät – wie etwa einem Smartphone – andere Dinge fernsteuern. Wolf ist etwa Feuer und Flamme für die Neuerung, „dass man auch mit dem Handy das Licht anmachen kann“. Nun kann Wolf mit seinem Handy auch die Alarmanlage scharf stellen. Mit Sorge blickt auch er auf Einbrüche im Umkreis. „Das hätte uns auch passieren sollen“, sagt der 15-Jährige. Unter anderem die Fußmatte soll Einbruchversuche im Hause Wolf von nun an abwehren. Übrigens: Für sein Projekt erhielt der junge Erfinder verdientermaßen die Note 1.

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