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Zünftig ging’s zu beim Jubiläumskonzert: Bis tief in die Nacht sorgten d’Auchbachtaler zusammen mit ihren treuen Gefährten und den Freunden aus Österreich für einen vergnüglichen Abend.

Jubiläum der Aubachtaler

Volksmusik aus tiefstem Herzen

Hechendorf – D’Aubachtaler feiern im Bürgerstadtl mit Freunden von nah und fern ausgelassen ihr 30. Jubiläum.

Vor 30 Jahren feierten die „Aubachtaler Hechendorf“ ihre Premiere in Hannover und Afrika – und am Samstag feierten sie für Fans, Freunde und Wegbegleiter im Bürgerstadl ausgiebig ihren runden Geburtstag. Die erste Stunde gestaltete das befreundete Musikerpaar Alex und Bertl mit einer Art Ständchen. Das Paar ist seit Jahren eng mit der Blasmusik verbunden und so übernahm Bertl kurzerhand die Moderation. Auf der Bühne saß die ganze Belegschaft. Unter ihnen auch Theresa von Dehn, Korbinian Taubert und der seit einem Vierteljahrhundert der Truppe treu gebliebene Oswald Lechner, die alle auf dem Jubiläumsfoto fehlten.

Die 15 Musiker präsentierten auch neu Einstudiertes

Auf der Karte standen Leberkäs-Semmel mit Senf und Gurke oder Biergulasch mit Semmelknödel mit allen Varianten vom Andechser Bier – und auf dem Programm kündigte eine vielseitige Musikzusammenstellung einen unterhaltsamen Abend an. Gekommen waren treue Gefährten wie Adi aus Oberammergau, der einst zufällig bei der Geburtstagsparty von Gründungsmitglied Alexander von Dehn auf die Blasmusik stieß und seither nach Möglichkeit jeden Auftritt miterlebt. 

Aus Österreich angereist war die „Tanzmusi Gossensass“ aus Seefelds Partnergemeinde, und die „Blechschlawiner“ saßen ebenfalls im Saal. Das Vereinsheim füllte sich nach und nach mit Zuschauern aller Generationen. Sie gaben in ihrem Trachtengewand ein schönes Bild ab, verfolgten ausgelassen das zweiteilige Konzert der Aubachtaler, in dessen ersten Hälfte die 15 Musiker neu Einstudiertes präsentierten. Denn Polka „Abel Tasmann“ und „Morgenblüten/Kmotrenka“ machten den Auftakt in das beschwingte Vergnügen, das zu Ehren der verstorbenen Mitglieder dargebotene „Alte Kameraden“ stimmte nachdenklich. 

Stimmung bei der dritten Zugabe auf dem Höhepunkt

Dass es bei einem Konzert der „eingeschworenen Bande“ nie langweilig wird, bewies die Truppe schon nach wenigen Liedern. Nämlich als Bertl den „Bodensee Polka“ ankündigte und die Nebelmaschine plötzlich fauchend Rauch ausstieß. Zwischen den demonstrativ hustenden Bläsern winkte Dirigent Hans Kalteis energisch ab, als eines der Mitglieder mit dem spontanen Ausruf „Des is der Bodenseenebel“ für schallendes Gelächter sorgte. Es sollte nicht der letzte Beitrag der „lustigen Aubachtaler“ sein, der zwischen gut einstudierter und schön herausgespielter Volksmusik bis tief in die Nacht für gute Laune sorgte. 

Und als nach der Pause das bewährte „mia san mia“ den Takt vorgab, strömten immer mehr Menschen in den Raum, bis alle Tische belegt waren. Nachdem bei der dritten Zugabe „Das Land Tirol“ die Blechschlawiner und die Gossensasser ihre Instrumente hervorholten und mitspielten, war die Stimmung auf dem Höhepunkt angelangt. Und Bertl brachte den Abend und die Musiker mit einem Satz auf den Punkt: „Die spielen nicht nach Noten, sondern nach Herz.

Von Michèle Kirner

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