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Hochwasser-Warnung bis Dienstag

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Der Starnberger See steigt weiter, wie dieses Bild aus Tutzing zeigt. © Andrea Jaksch

Starnberg - Der Regen ließ die Pegel steigen: Die zwei großen Seen im Landkreis, Starnberger und Ammersee, haben die Meldestufe 1 erreicht. Einer steigt weiter - und es gibt eine Hochwasserwarnung.

Der Pegel des Starnberger Sees in Starnberg erreichte in der Nacht die Meldestufe 1. Durch Wind und Wetter steigt der Pegel weiter. Am Vormittag reichte der See jenen Stand, an dem offiziell die Starnberger Wassersportsiedlung stärker betroffen ist. In den vergangenen 24 Stunden fielen am Starnberger See und südlich davon bis zu 15 Liter Regen je Quadratmeter - das könnte den Pegel erfahrungsgemäß um einige Zentimeter ansteigen lassen.

Der Ammersee, der sich von der Meldestufe bereits verabschiedet hatte, ist in der Nacht wieder leicht angestiegen und lag am Morgen knapp drüber. Der Wasserstand wechselt wegen des Windes stark - mal ist der Ammersee drüber, mal drunter. Am Ostufer hat die Meldestufe keine größeren Auswirkungen.

Die Behörden gaben am Freitagvormittag eine offizielle Warnung vor einem Hochwasser mit Überflutungen im Landkreis Starnberg heraus, die allerdings nur den Starnberger See betrifft. Im Wortlaut heißt es: "Am Pegel Starnberg / Starnberger See ist die Meldestufe 1 erreicht. Aufgrund der anhaltend feuchten Wetterlage kann der Wasserstand in den nächsten Tagen weiter ansteigen, es ist von längerfristig erhöhten Wasserständen auszugehen." Die Warnung gilt zunächst bis 21. Juni, also bis zum Dienstag.

So war das Hochwasser 2010 am Starnberger See 

Mit Hochwasser haben Anwohner des Starnberger Sees in den vergangenen Jahren mehrmals Erfahrungen sammeln müssen. 2010 war es eines der stärksten Hochwasser der vergangenen Jahrzehnte. 2013 stand der See ebenfalls so hoch, dass es Überflutungen gab. Von diesen Werten ist der Pegel derzeit jedoch noch weit entfernt.

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