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Auf 3500 Quadratmetern schufen sich Petra Schürmann und Gerhard Freund ein kleines Paradies. Jetzt sollen hier Einfamilienhäuser entstehen.

Abriss!

Schürmann-Villa nicht zu retten

Starnberg - „Petra Polis“ verschwindet: Die Villa der vor zwei Jahren verstorbenen Moderatorin Petra Schürmann wird abgerissen. Damit verliert Starnberg die letzten Spuren der ehemaligen Miss World.

Von der Villa am Hang im Westen der Stadt aus hatte sie mit einem Fernglas den Friedhof sehen können. Jenen Friedhof in Aufkirchen am Starnberger See, auf dem Alexandra Freund beerdigt ist. Petra Schürmanns Tochter war 2001 bei einem tragischen Unfall im Alter von nur 34 Jahren ums Leben gekommen – für die Mutter ein schwerer Schicksalsschlag, von dem sie sich auch in ihrem Traumhaus nicht erholen konnte.

„Petra Polis“, Petras Stadt, steht noch am schmiedeeisernen Tor. Aus der glücklichen Zeit in der Villa sind nur Fotos geblieben, als Alexandra noch klein war. Oder aus der Zeit, als Mutter und Tochter mit Ehemann Gerhard Freund und dem Verlobten Ralph Schmid für eine Homestory auf der Couch posierten. Seit dem Tod der Moderatorin im Januar 2010 stand das Haus leer, war zwischenzeitlich Gegenstand eines Erbstreits. In letzter Minute hatten sich seinerzeit die Testamentsvollstreckerin, Prinzessin Ursula von Bayern, und die Söhne des 2008 im Alter von 83 Jahren verstorbenen Gerhard Freund geeinigt.

Petra Schürmann: Ihr Leben in Bildern

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Nun bestimmt Prinz Manuel von Bayern, Patenkind von Petra Schürmann, die Zukunft der Villa auf dem rund 3500 Quadratmeter großen Grundstück mit See- und Bergblick – und musste eine schwere Entscheidung fällen. „Das Haus ist aus den Fünfzigerjahren und war leider nicht zu retten“, wird er in der Bildzeitung zitiert. Drei neue, große Häuser können nun gebaut werden, so sieht es der geänderte Bebauungsplan vor. Der ist, bestätigt Starnbergs Stadtsprecher Karl Heinz Springer, rechtsgültig. Eine Baugenehmigung soll es dem Vernehmen nach noch nicht geben. Planer der neuen Häuser ist das Büro des Münchner Star-Architekten Peter Lanz.

Die neuen Bewohner haben ebenfalls den Blick nach Aufkirchen. Dort befindet sich auch das Grab von Petra Schürmann.

mm

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