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Die "Bernried" musste von der "Seeshaupt" abgeschleppt werden - ehe sie per Notbetrieb in Starnberg einlief.

"Bernried" musste abgeschleppt werden

Schiffsausfall: Batterie ist schuld

Starnberg – „Bernried“ musste auf dem Starnberger See abgeschleppt werden. Am Dienstag ist sie wieder im Einsatz.

Der Saisonstart war nicht optimal. Seit dem 1. Mai fährt die „Bernried“ auf dem Starnberger See ihre zwei täglichen Touren – doch schon bei der ersten um 12.30 Uhr musste das Schiff am Sonntag abgeschleppt werden (wir berichteten). „Die Batterie ist ausgefallen, sie ist einfach leergelaufen“, erklärt Michael Grießer. Der Geschäftsführer der Bayrischen Seenschifffahrt am Königssee schildert: „Sobald sie weg vom Ladegerät war, ist sie leergelaufen.“ 

Geschäftsführer wundert sich: "Gerade die Bernried"

Ein Problem mit dem Motor sei es nicht gewesen. Eine Anzeige habe die über 26 Volt starke Batterie nicht. Sie sei „hinüber“, normaler Verschleiß eben. Die „Seeshaupt“ kam zu Hilfe und schleppte die „Bernried“ in Leoni ab. Diese ist dann mit dem Notbetrieb 300 Meter vor dem Starnberger Steg wieder selbst gefahren, um anlegen zu können.

„Gerade die Bernried“, wundert sich Grießer, „sie hat noch nicht ganz so viel Elektronik drin“. Im Winter sei das Schiff (Baujahr 1983) wie die anderen auch gewartet worden. Grießer erinnert sich lediglich an den elektronischen Schaden bei der „Starnberg“ im vergangenen Jahr – aber eine Batterie sei noch nie ausgefallen. „Das wird auch hoffentlich so bald nicht mehr vorkommen.“ 

Erstattung der Fahrt für die Passagiere?

Gestern wurde eine neue Batterie bestellt, heute soll der Betrieb wieder aufgenommen werden. „Das Wetter war nicht ideal, zum Glück waren es daher nicht so viele Fahrgäste.“ Eine Erstattung der Fahrt ist laut Geschäfsbedingungen für die etwa 120 Fahrgäste nicht vorgesehen. Grießer lässt aber eine Hintertüre offen: „Wir werden die Karten natürlich nicht verteilen. Aber wir werden es prüfen, wenn Leute anfragen.“ Schließlich hätten nicht sie den Schaden verursacht.

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