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Siegerehrung mit Bayerns Besten im Golfclub Starnberg (v.l.): Katinka Sievers (Münchener GC), Monika Hartl (GC Am Reichswald) und Anni Eisenhut (Münchener GC) sowie Maximilian Mühldorfer (Münchener GC), Daniel Schmieding (GC Olching), Maximilian Bauer (München Valley) und Präsident Werner Proebstl.

Golf

Mühldorfer und Eisenhut Bayerische Meister

Starnberg - Die Hitzeschlacht von Hadorf ist vorbei: Maximilian Mühldorfer und Anni Eisenhut (beide Münchener GC) haben die Bayerische Meisterschaft im Golfclub Starnberg gewonnen.

Pünktlich um 11.10 Uhr Sonntagmittag färbte sich der Himmel dunkelblau über der Anlage des GC Starnberg. Aber die Verantwortlichen des Clubs in Hadorf sowie des veranstaltenden Bayerischen Golf-Verbandes hatten Glück – das Gewitter warf zwar ein paar Tröpfchen ab, kratzte den Landkreis aber nur. Insofern fanden die Teilnehmer der weißblauen Titelkämpfe auch diesmal drei Tage lang optimale Bedingungen vor. „Der Platz ist in einem Topzustand, solche Fairways und Grüns erleben wir in der Bundesliga selten“, lobte Maximilian Mühldorfer die Anlage. Das hörten sie natürlich gern im GC Starnberg und gaben das Lob zurück. „Alle, die heute die Hitzeschlacht von Hadorf überstanden und so großartiges Golf gezeigt haben, verdienen unseren Respekt und einen Applaus“, so Starnbergs Präsident Werner Proebstl, der sich wie in den Vorjahren über deutlich mehr als 1000 Zuschauer freuen durfte.

Ein ganz besonderer Tag war es für Max Mühldorfer und seine Verlobte Katinka Sievers. Während der Bräutigam in spe (nächstes Jahr im Sommer wird geheiratet) mit einem Gesamtscore von eins über Par (71, 69, 77) die Goldmedaille um den Hals gehängt bekam, holte die Braut in spe Bronze mit sieben über (79, 71, 73). Der Sieg bei den Damen musste im Stechen entschieden werden, weil Monika Hartl (GC Am Reichswald) und die erst 15-jährige Anni Eisenhut (Münchener GC) nach drei Runden mit je drei über gleichauf lagen. Am ersten Extraloch behielt Küken Anni Eisenhut kühlen Kopf, lochte den Birdie-Putt und krallte sich den Titel. 

Und die Landkreis-Vertreter? Bei den Herren musste man im Klassement etwas nach unten scrollen, bis ein Lokalmatador auftauchte. Bester war noch Marc-Philipp Seiler, der mit gesamt sieben über auf Rang 16 kam. Aber immerhin gelang dem jungen Talent aus dem GC Starnberg ein Hole-in-One an der 15, wofür es von Sponsor Allianz zwei Tickets für ein Bayern-Heimspiel gab. Starnbergs mehrfacher Clubmeister Dominik Mehr war am Cut gescheitert. „Am ersten Tag lief es gar nicht gut, aber nächstes Jahr gibt es wieder eine Chance“, so Mehr. Bei den Damen spielte Denise Böhm lange vorne mit. Am Ende wurde sie mit +15 geteilte Siebte – sieben Schläge vor Anette Kugelmüller-Pugh vom GC Feldafing.

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