„zeitlos“ beim TSV: Wamek Rahimi und Geschäftsführerin Caroline Franz eröffnen in rund vier Wochen das Lokal in den Räumen des früheren „absofort“. Foto: Andrea Jaksch

Gastronomie beim TSV

Demnächst „zeitlos“ in Starnberg

Starnberg - „absofort“ war gestern. Ab sofort heißt die Gaststätte des TSV Starnberg „zeitlos“. Allerdings muss sich das Publikum noch eine kleine Weile gedulden. Denn der Feinschliff in dem neuen Lokal benötigt noch etwas Zeit. Am 9. oder 10. September, einem Wochenende, will Wamek Rahimi die Tür zum „zeitlos“ öffnen.

Im Frühsommer 2015 hatte Sandor Nemeth das kultige „absofort“ schließen müssen. Personalmangel hatte er als Grund angeführt. Dann herrschte fast ein halbes Jahr Tristesse an dem beliebten Gastronomiestandort bei der Brunnangerhalle – viele empfanden das als herben Verlust für die Starnberger Gastroszene. Im vergangenen Herbst teilte Bürgermeisterin Eva John schließlich mit – die Stadt ist Eigentümerin der Halle –, mit Frank Kunzelmann („Strandhouse“ im Wasserpark) einen neuen Pächter gefunden zu haben. Kunzelmann ist aber zwischenzeitlich in den Hintergrund getreten und hat das Feld seinem bisherigen Geschäftsführer Rahimi überlassen. Als Berater steht er ihm aber weiterhin zur Seite.

Rahimi (37) stammt aus Afghanistan. Er hat sich in den zurückliegenden Wochen und Monaten ordentlich ins Zeug gelegt, um das Lokal wieder auf Vordermann zu bringen. Die Küche ist komplett ausgetauscht worden. Auch das Lokal selbst, den Gastraum, werden die ehemaligen „absofort“-Gäste nicht wiedererkennen. Alles ist heller und moderner geworden. Aber keiner muss nüchterne Elganz fürchten, versichert TSV-Geschäftsführer Benedikt Pohlus. Die neue Optik arbeitet viel mit Beleuchtung, auch am Tresen, erläutert Pohlus die neue Gemütlichkeit. Die Renovierung wird zum großen Teil aus der Stadtkasse finanziert. Auch TSV und der neue Pächter sind an der Finanzierung beteiligt.

Zu 90 bis 95 Prozent sind die Umbauarbeiten mittlerweile abgeschlossen. Derzeit wird das Mobiliar installiert. Und darüber hinaus müssen die Handwerker noch Details erledigen, die Feinarbeit sozusagen, erklärt Wamek Rahimi.

International wird sich die Küche im „zeitlos“ (Café, Bar, Restaurant) aufstellen. Der Gast findet Wiener Schnitzel und Pasta ebenso auf der Karte wie asiatisch angehauchte Speisen. Der Nähe zum See gemäß will Rahimi auch viel Fisch anbieten. Er legt besonderen Wert auf regionale Produkte, sei es beim Gemüse, beim Fleisch oder eben auch beim Fisch.

Frühaufsteher können sich von einer reichhaltigen Frühstückskarte das Passende zusammenstellen. Mittags werden täglich wechselnde Menüs zu kleinen Preisen serviert. Schüler – dem nahe gelegenen Gymnasium wird Rechnung getragen – finden Imbisse zum Mitnehmen. Und abends gibt es die große Karte für jeden Geschmack. Dazu läuft dezente Musik, die mindestens einmal im Monat auch live zu erleben sein wird. „Vielleicht auch öfter“, meint Rahimi, „mal schauen, wie das anläuft.“ Und für die Sportfans wird das „zeitlos“ Sky einschalten.

Übrigens: Entsprechend seinem neuen Namen wird das „zeitlos“ an sieben Tage in der Woche seine Pforten öffnen.

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