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Für Kinder steht der neue Spielplatz im Bürgerpark ab diesem Samstag zur Verfügung – und für größere Starnberger das Beachvolleyballfeld.

Starnberg

Der Bürgerpark ist geöffnet - teilweise

Starnberg - Der erste Teil des neuen Starnberger Bürgerparks neben der Werft ist ab diesem Samstag nutzbar – der erweiterte Spielplatz. Der Rest folgt in den nächsten Wochen. Der Park war schon in der Bauzeit so beliebt, dass einige Rasenflächen ein zweites Mal angelegt werden müssen.

Auf der Baustelle Bürgerpark, der auf der ehemaligen Schiffswiese neben der Werft der Schifffahrt entsteht, wuselte es diese Woche nur so. Grund: Ab diesem Samstag dürfen die Spielflächen – das sind der erweiterte Kinderspielplatz an der Dampfschiffstraße und das neue Beachvolleyballfeld neben der Werft – von der Öffentlichkeit nach Herzenslust ausprobiert werden. Der Rest des neuen Parkes dauert wohl noch ein wenig, nämlich bis in den Herbst hinein.

Dass es auf der Fläche so hoch her ging, kam nicht nur durch die vielen Baumaschinen und Bauarbeiter, die die neuen Wege gerade asphaltierten und die spätere Liegewiese planierten, sondern auch, weil die Wege, neben einem Rundweg auch die direkte Verbindung vom Münchner Ruderclub von 1880 zur neuen Werft, von Fußgängern und Radlfahrern bereits angenommen wird. Fahrradspuren im frisch angelegten Rasen am Ufer zeugen außerdem davon, dass von dort aus schon Etliche die schöne Aussicht über den gesamten See Richtung Berge genossen haben.

„Den Rasen müssen wir noch mal neu anlegen und vorher eine dünne Schicht Humus auftragen“, erläutert Kilian Cresnik vom städtischen Grünplanungsamt. Die ganze südliche Hälfte des Parks wird eine ganztägig besonnte Liegewiese. Nach der Neuansaat will die Stadt die Flächen diesmal aber so lange sperren, bis das Gras ausreichend gewachsen ist. Cresnik rechnet mit einer Freigabe spätestens Mitte Oktober – wenn das Wetter mitspielt.

Schwimmen im See ist hier nicht erlaubt

Bürgermeisterin Eva John baut auf die Vernunft der Besucher und dass sie akzeptieren, dass Schwimmen im See wegen des benachbarten Hafens der Bayerischen Seenschifffahrt aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt werden könne. Halten sich Besucher nicht daran, könnte der Freistaat, der seinerzeit beim Verkauf der Fläche den sechs Meter breiten Uferstreifen behalten und nur an die Stadt verpachtet hat, doch noch den Bau eines Zaunes verlangen. Das fände die Bürgermeisterin angesichts der tollen Aussicht schade.

Der nördliche Parkteil in Richtung Nepomukweg bleibt naturbelassen. So wird das Schilf im Feuchtbiotop, das dort schon immer wuchs, nicht angetastet. Im Herbst sollen Staudenpflanzungen ergänzt werden, ebenso eine Wildstaudenfläche auf dem groben Kies, wo früher das Verwaltungsgebäude der Schifffahrt stand – quasi als Erinnerung daran, sagt Cresnik. Hauptattraktion ist aber der ergänzte Spielplatz, nun mit Kletterhäusern und Rutsche – die nächstes Jahr noch Schatten durch Pflanzung eines Baumes erhält – einer kleinen Kletterwand, Schaukel und sogar einer Seilbahn. Die ersten Familien mit Kindern waren schon zum Probeklettern da. Ab diesem Wochenende ist es nun offiziell erlaubt.

Eine Einweihungsfeier für den Bürgerpark will John erst im nächsten Jahr organisieren, wenn auch der Gastronomiekiosk neben dem Hafen in Betrieb ist. Wie berichtet hat die Stadt einen Investor und Betreiber dafür gefunden. John betrachtet es als „Glücksfall, dass die Stadt die Parkfläche kaufen und der Öffentlichkeit ganz zur Verfügung stellen konnte“.

Von Barbara Irlbauer

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