1 von 8
Freude am Klettern: Grundschüler an der neuen Kletterwand in der Starnberger Grundschule.
2 von 8
Besuch von der Bürgermeisterin: Grundschüler mit Eva John.
3 von 8
Zwei Spielgeräte, zwei Ausrichtungen: Auf die Schaukel können zwei Kinder, mit dem Reifen dahinter können sich bis zu acht Kinder beschäftigen. 
4 von 8
Die Kinder können sich sportlich betätigen. 
5 von 8
Ein modernes Spielgerät: Auf der Slack Line können die Kinder balancieren.
6 von 8
Ein Spielplatz mit Sitzgelegenheiten für Kinder, Eltern, Erzieher und Lehrer. 
7 von 8
Wo früher ein Hang war, stehen jetzt eine Rutsche und eine Kletterwand.
8 von 8
Ein Unterstand für Fahrräder wurde unweit der Anlage angebracht.

Geländesanierung

Eine Oase in der Wüste

Starnberg – Der alte Spielplatz der Starnberger Grundschule wurde saniert: Neue Spielgeräte, neue Möglichkeiten. Die Bauplaner haben bereits den nächsten Abschnitt im Visier.

„Das Gelände um den Anbau war eine Wüste“, sagt Schulleiterin Sonja Bode-Schuhmann. Was nun an der Starnberger Grundschule entstanden ist, lässt sich daher getrost als Oase beschreiben. Wo früher ein Hang war, wartet nun eine Kletterwand und Rutsche auf die Kinder. Die alten Spielgeräte wurden entsorgt. „Ich bin hellauf begeistert“, freut sich Bode-Schuhmann. „Die Anlagen waren so alt wie das Schulhaus, 40 Jahre. Die Spielgelegenheiten waren entsprechend marode.“ 

"Die zwei alten Bäume haben wir mit viel Aufwand stehen lassen können"

Der Anbau an die Grundschule wurde zum Anlass genommen, ein neues Geländekonzept für die Grundschule zu erdenken. „Wir sehen es als Campus“, erklärt Bürgermeisterin Eva John, „wir haben die frühere Trennung zwischen Kinderhort und Grundschule aufgehoben.“ Kinder beider Einrichtungen sollen an den Geräten spielen können. „Die Kindergartenkinder gehen ja später auch hier in die Schule“, begründet John. Für die Kinder habe man nicht nur einen Platz machen wollen, „sondern einen Erlebnisraum“. 

Therese Edelmann vom Bauamt hat das Projekt betreut. Die Landschaftsarchitektin erklärt ihre Idee: „Die Kindern können die Spielgeräte einzeln oder auch gemeinsam nutzen.“ Mit der Schaukel mit Reifen etwa könnten sich bis zu acht Kinder beschäftigen. „Wir haben ganz viele Runden mit Elternbeiräten und Fachplanern gemacht“, berichtet John. „Eine Rutsche und Schaukel wurden da immer genannt“ und finden sich in der Anlage wieder. Was Stadtbaumeister Stephan Weinl besonders freut: „Die zwei alten Bäume haben wir mit viel Aufwand stehen gelassen.“ Er ist sich sicher: „Der Schatten im Sommer ist es wert.“ 

Drei Bauprojekte für insgesamt etwa 800 000 Euro

Auch Weinl freut sich über die Entwicklung – weg von alten Spielgeräten, hin zur modernen Anlage. „Früher hat man einfach nicht so viel Wert auf die Außenanlage gelegt“, sagt er, „nun ist es so, dass es für lange Zeit halten kann.“ Schulleiterin Bode-Schuhmann ist von einer Stelle der Anlage besonders begeistert: „Das überdachte Stück ist für mich das tollste.“ Sogleich kommen ihr die Ideen für die Nutzung der Fläche: „Für den ersten Schultag, für Schulfeste.“ Für das Projekt hat die Stadt etwa 300 000 Euro aufgewendet. Dafür gibt es nun auch einen barrierefreien Zugang über die Hirschanger und Schulstraße sowie einen barrierefreien Stellplatz. 

Auch wurde die Feuerwehrzufahrt verbessert. Im kommenden Jahr ist ein Aufzug geplant. „Wir sind auf die weiteren Bauabschnitte gespannt“, sagt Bode-Schuhmann. Folgen soll ab Juli die restliche Fläche neben dem Anbau. Dort findet ein Bewegungsparcour mit einer künstlich aufgeschütteten Hügellandschaft Platz. Im kommenden Jahr ist dann der Pausenhof dran: Es entsteht ein Ballspielfeld. Für diese Maßnahmen sei etwa eine halbe Million Euro eingeplant, sagt John.

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

Inthronisationsball Starnberger Perchalla: Bilder

Inthronisationsball Starnberger Perchalla: Bilder

Kommentare