AWA Wassergewinnung Vierseenland

Gesundheitsamt entwarnt: Wasser wieder okay

Das Wasser aus den Leitungen der AWA Ammersee ist wieder okay. Das Gesundheitsamt hat am Donnerstagabend Entwarnung gegeben. Das Wasser wird nicht länger gechlort und die Bürger müssen auch nichts mehr abkochen. Künftig will die Wasserversorgung Vierseenland die Bürger per E-Mail informieren. 

Seit 6. Oktober war die AWA Ammersee im Ausnahmezustand, als bei einer Routineprüfung eine sehr geringe Menge Enterokokken gefunden worden war. Das Trinkwasser, das die Gemeinden Weßling, Wörthsee und Seefeld  sowie in der Gemeinde Inning die Ortsteile Buch, Bachern und Schlagenhofen, in der Gemeinde Andechs  die Ortsteile Frieding und das Gewerbegebiet Rothenfeld, in der Gemeinde Herrsching den Ortsteil   Widdersberg, die Orte Landstetten, Perchting, Jägersbrunn und Sonnau (Stadt Starnberg) sowie Maising und  Seewiesen in der Gemeinde Pöcking versorgt, wurde gechlort. Die Bürger waren aufgerufen, das Wasser vor Gebrauch abzukochen. 

Jetzt hat am Donnerstagabend das Gesundheitsamt Entwarnung gegeben. Schon seit Wochen waren die Proben einwandfrei gewesen, doch aus Sicherheitsgründen hatte die Behörde das Chlorgebot weiter ausgesprochen und die Bürger sollten weiter abkochen. 

AWA-Chef Hermann Doblinger ist erleichtert. Es werde ein, zwei Wochen dauern, bis das Chlor komplett aus den Leitungen gespült sei, sagt der Vorsitzende der Wassergewinnung Vierseenland, Michael Muther. Das Gesundheitsamt habe weitere Beprobungen angeordnet. Das werde die AWA-Mitarbeiter weiter fordern, sagt Doblinger. Die AWA ist von der Wasserversorgung Vierseenland mit dem Betrieb der Wasserleitungen beauftragt. 

Um die Bürger noch schneller auf eventuelle Beeinträchtigungen oder Ausfälle in der Wasserversorgung aufmerksam zu machen, hat die AWA einen E-Mail-Service eingerichtet. Wer sich im Internet unter www.wassergewinnung-vierseenland.de registriert, erhält umgehend Nachricht zur Trinkwasserversorgung. Dabei handele es sich um keinen Newsletter, unterstreicht Doblinger. "Es geht um die Versorgung mit Trinkwasser, wenn es irgendwo eine Wassersperre gibt nach einem Wasserrohrbruch zum Beispiel." Die Registrierung sei ganz einfach, nur mit Namen, E-Mail-Adresse und Wohnort. "Damit wir schnellstmöglich informieren können." 

Rubriklistenbild: © dpa

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