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Spitzentechnologie made in Starnberg: Laser von Rofin-Baasel

Starnberg

Gewerbegebiet Starnberg: Für Baasel kommt der Technik-Park

Jetzt scheint festzustehen, was aus dem bisherigen Betriebsgelände des Laserherstellers Rofin-Baasel im Starnberger Gewerbegebiet wird: der Technik-Park, in dem 120 bis 150 neue Jobs entstehen sollen. Der Traum vom BRK-Kreisverband Starnberg, an diesem Standort seine Dienste zusammenzuziehen, ist damit geplatzt.

Starnberg – Gerüchte gab es schon lange, was denn wohl wird, wenn der Laserhersteller Rofin-Baasel Mitte Oktober Starnberg verlässt und nach Gilching umzieht. Die schlimmsten gingen davon aus, dass das Betriebsgelände in der Petersbrunner Straße sogar zu einer Ruine verfallen könnte, sollte es keine adäquate Lösung geben. Die ist nun aber offenbar gefunden. Dieter Krausnick (55), Gründer und Eigentümer des benachbarten Creativ-Center, ist mit der Entwicklung des Geländes betraut. „Ich habe von Herrn Baasel den Auftrag zur Vermietung und Verpachtung bekommen“, sagte er gestern gegenüber dem Starnberger Merkur.

Einen Namen für das Areal mit 4000 Quadratmeter Nutzfläche hat Krausnick schon: „Technik-Park.“ Die sprachliche Nähe zum Creativ-Center ist durchaus gewollt. Denn so wie ein paar Meter weiter, möchte Krausnick auch auf dem bisherigen Baasel-Gelände mehrere Betriebe mit hohem Potenzial unter einem Dach vereinen. „Unsere Zielgruppe sind mehrere Unternehmen, nicht bloß eines“, sagt der Geschäftsmann. Acht bis zwölf Mieter schweben ihm in dem Gebäude vor.

Einen Branchenmix gibt Krausnick nicht vor. „Es ist jeder willkommen, der sich dort wohlfühlt“, sagt er und erinnert an sein Creativ-Center, das er 1992 aufgebaut hat. Von einer Unternehmensberatung über einen IT-Dienstleister bis zum Internet-Provider united domains reicht die aktuelle Liste der dortigen Mieter. Etwa zehn Firmen mit rund 400 Mitarbeitern haben ihre Firmenräume im Creativ-Center.

Der Technik-Park wird kleiner ausfallen. Krausnick rechnet mit 120 bis 150 Jobs, die dort im Lauf des nächsten Jahres entstehen können – also deutlich weniger als die 270 von Rofin-Baasel derzeit. Aber natürlich deutlich mehr als bei einer etwaigen anderen Nutzung. Mit den ersten Interessenten sei er bereits in Verhandlungen, erklärt Krausnick. Sorge, passende Partner zu finden, hat der 55-Jährige nicht, zumal der Druck auf Gewerbeflächen im Landkreis relativ hoch sei.

Das bestätigt auch Christoph Winkelkötter, der Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung der Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung im Landkreis Starnberg (gfw). Gesucht würden vor allem Gewerbeflächen, die mehr als nur Büros bieten. „Forschung, Entwicklung und Vertrieb unter einem Dach“, sagt Winkelkötter dazu. Reine Bürogebäude seien dagegen schwer zu vermieten.

Das bisherige Rofin-Baasel-Areal biete da optimale Möglichkeiten. „Das ist eine tolle Fläche, eine tolle Immobilie“, sagt Winkelkötter über das Gelände, das auch Platz für Lagerflächen und Werkstätten bereit hält. Mit dem bisherigen Besitzer Baasel sei er ebenso in Gesprächen wie mit Entwickler Krausnick. Vor allem in den Branchen Optotechnik sowie Luft- und Raumfahrt sieht Winkelkötter großes Potenzial.

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