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Symbolbild

Dampfer-Ärger

Polizei sucht Flossen-Schwimmer im Starnberger See

Starnberg/Ammerland - Im südöstlichen Starnberger See sorgt ein Schwimmer für Ärger bei den Kapitänen der Seenschifffahrt. Mit blauen Flossen an den Händen schwimmt er zu Dampfern - die müssen oft gefährlich ausweichen.

Seit Jahren gibt es Fälle dieser Art, doch heuer sind es besonders viele: Ein unbekannter Schwimmer nähert sich Dampfern auf dem Starnberger See und zwingt diese zum Ausweichen. Bemerkenswert ist die Ausstattung: Der Unbekannte, nach einem Video ein vermutlich älterer Mann, trägt blaue Schwimmflossen an den Händen.

"Er schwimmt regelrecht auf die Schiffe zu", erklärte Kai Motschmann von der Starnberger Polizei auf Anfrage. In die Linien der Dampfer zu schwimmen, ist verboten und eine Ordnungswidirgkeit. Unter Umständen, sagt Motschmann, könnte es ein gefährlicher Eingriff in den Schiffsverkehr sein. 

Die Polizei hat bisher nur Hinweise auf die einzelnen Fälle, der jüngste trug sich am Dienstag zu. Der Schwimmer taucht immer am früheren Nachmittag auf und immer im Bereich zwischen Ammerland und Ambach am Ostufer des Starnberger Sees. 

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