Sonnenschirmständer Foro Wasserwacht
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Eineinhalb Meter tief steckte die Stange im Schlick. 
BRK Taucher holen Sonnenschirmständer und Müll aus dem See
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Zwei Taucher der Wasserwacht holten die Sonnenschirmstange aus dem See. 
BRK Taucher holen Sonnenschirmständer und Müll aus dem See
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Zwei Taucher, drei Schnorchler und weitere Helfer waren für die Aktion angerückt. 
BRK Taucher holen Sonnenschirmständer und Müll aus dem See
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Unter Beobachtung: Ein Schnorchler birgt am Uferrand mehrere Flaschen.
BRK Taucher holen Sonnenschirmständer und Müll aus dem See
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Flaschen jedweder Art gehören für die Wasserwachtler zur Normalität, wenn es ans Säubern geht. 
BRK Taucher holen Sonnenschirmständer und Müll aus dem See
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14 Getränkekisten ließen sich bei der letzten Aktion mit den gefundenen Flaschen füllen. 
BRK Taucher holen Sonnenschirmständer und Müll aus dem See
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Aus diesem Schlauch trat Öl aus - die Feuerwehr musste daher anrücken. 

Schirmstange aus Starnberger See geborgen

Da ist das Ding!

Starnberg – Die Starnberger Wasserwacht hat eine lange Schirmstange aus dem Starnberger See geborgen – und ist dabei auf noch viel mehr Gegenstände gestoßen.

Das Hin und Her ist beendet. Ein Schwimmer hatte eine Schirmstange in der Nähe des Rettungsstegs beim Undosa gefunden – einige Meter vom Steg entfernt, etwa eineinhalb Meter tief im Schlick. Die Frage, wer sie bergen sollte, ging zwischen Bayerischer Schlösser- und Seenverwaltung, Landratsamt und Stadt hin und her. Am frühen Montagabend sorgte die Starnberger Wasserwacht für Tatsachen und barg die Stange auf Bitten der Stadt. Im strömenden Regen rückte die Wasserwacht mit Einsatzboot, zwei Tauchern, drei Schnorchlern und vier Helfern an. 

Wasserwachtler reinigten dabei gesamten Bereich um den Steg

Die Aktion ging gut los. Schon nach wenigen Minuten vermeldete einer der Taucher: „Ich habe die Stange!“ Dann folgte die Ernüchterung: „Ich bekomme sie nicht heraus.“ Die Stange war in dem weichen Boden zu tief eingesunken. Die beiden Taucher buddelten sie daher aus dem Schlick, stießen dabei sogar auf spitze Gegenstände – unter anderem auf ein Messer. Es dauerte daher eine Weile, ehe die beiden Wasserwachtler mit Stange im Schlepptau gen Rettungssteg schwimmen konnten. 

Markus Bucher, Vorsitzender der Starnberger Wasserwacht: „Da hat wahrscheinlich jemand Speerwerfen geübt. Etwas anderes kann ich mir nicht vorstellen.“ Sonst hätte die Stange nicht so tief im Boden gesteckt, glaubt er. Allzu lange sei die Stange aber wohl nicht im See gewesen, schätzt er aufgrund der Spuren am Metall. Und wenn sie schon mal dabei waren, hatten die Ehrenamtlichen gleich noch mehr vor: Sie reinigten den gesamten Bereich rund um den Rettungssteg. 

Bürgermeisterin John ist über Bergung froh: "Es war eine gewisse Gefahr"

Der Kampf um den fest steckenden Schirmständer ist in vollem Gange, da ruft einer der Schnorchler vom Uferbereich: „Hier ist etwas Öliges! Sieht aus wie eine Pumpe.“ Als er den Gegenstand mit Schlauch aus dem Wasser zieht, bildet sich um ihn ein breiter Ölfilm. Die Starnberger Feuerwehr rückt an, um das Öl zu binden. Schon finden sich im Uferbereich weitere Gegenstände: ein Reifengummi, eine Eisenverzierung, ein Fahrradschutzblech, eine Jacke... Für Wasserwachtler Bucher ist das nicht erstaunlich. Bei einer Suchaktion vor einigen Jahren habe man sogar eine Kloschüssel gefunden, berichtet er. „Die muss jemand mit dem Boot herausgefahren haben.“ Dazu fanden die Ehrenamtlichen damals Flaschen, mit denen sich 14 Getränkekästen füllen ließen. „Im Bereich der Stege machen sich die Partys am Abend bemerkbar“, sagt Bucher. An Uferbereichen sorgten zersprungene Flaschen oft für Schnittverletzungen. 

Die Schirmstange war so weit vom Rettungssteg entfernt, dass sie nur für Taucher gefährlich werden konnte. „Es war trotzdem eine gewisse Gefahr im Badebereich“, sagt Bürgermeisterin Eva John, die der Aktion beiwohnt: „Ich bin sehr froh über die Hilfsbereitschaft der Wasserwacht – ein Anruf genügte.“ Für die Wasserwacht Ehrensache: „Die Stadt unterstützt uns ja auch oftmals finanziell und tatkräftig“, sagt Vorsitzender Bucher Für kommenden Sommer plant er eine Säuberungsaktion rund um die Stege neben dem Undosa – und macht sich bereits auf die nächsten kuriosen Funde gefasst.

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