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Glücklicher Lebensabend: Das wünschen sich auch Starnbergs Senioren.

Seniorenbeirat

Sie setzen sich für Starnbergs Senioren ein

Starnberg - Die Wahl zum neuen Seniorenbeirat der Stadt Starnberg läuft. Bis kommenden Montag sind etwa 7000 Einwohner zur Wahl aufgerufen. Aber wer kandidiert?

Abstimmen dürfen alle Starnberger, die mindestens 60 Jahre alt sind. Jeder Wahlberechtigte hat sieben Stimmen, darf aber jedem Bewerber nur jeweils eine Stimme geben. Und das sind die Bewerber:

Dr. Cornelia Agel (61), verheiratet, Juristin, seit 2010 in Starnberg: „Seit 2012 beschäftige ich mich intensiv mit dem Leben und den Rechten von älteren Menschen, auch solchen mit körperlichen Behinderungen. Die Vertretung der Rechte von älteren Menschen im täglichen Leben und die ernsthafte Umsetzung der EU-Charta der Grundrechte liegen mir am Herzen.“ 

Werner Berger (75), als selbstständiger Physiotherapeut tätig, seit 1977 in Starnberg: „Da ich durch meinen Beruf mit sehr vielen älteren Menschen zu tun habe und ihre Sorgen kenne, finde ich es geradezu herausfordernd, auch für die ältere Generation da zu sein und mich für sie einzusetzen. Meine Themen sind zum Beispiel altersbedingtes Wohnen, Prävention und gute medizinische Versorgung im Alter sowie barrierefreie Gehwege und Busverbindung in die Stadt zum Einkaufen.“ 

Renate Reitzig, Jahrgang 1941, aus Perchting, seit 50 Jahren verheiratet, Großmutter von elf Enkelkindern: „Es liegt mir sehr daran, dass die Verknüpfung der bisherigen erfolgreichen Mannschaft des Seniorenbeirats mit den neu zu wählenden Mitgliedern problemlos erfolgt, um eine gewisse Kontinuität in der geleisteten Arbeit sicher zu stellen.“

Werner Böhm (75), verheiratet, zwei Töchter, zwei Enkelkinder, seit der Kindheit im Tassiloweg in Percha, ehemals Beamter bei der Deutschen Bahn: „Als aktiver Radfahrer erledige die meisten Wege mit dem Fahrrad. So erlebe ich fast täglich die Probleme der älteren Menschen mit dem Verkehr in Starnberg. Mein Bestreben ist es daher, gemeinsam in kleinen Schritten Verkehrslösungen zu finden, mit denen sich Fußgänger und Radfahrer in Starnberg und Umgebung gefahrlos und angstfrei bewegen können. Eine Reduzierung des Verkehrsaufkommens funktioniert allerdings nur mit einer entsprechenden Angebotsverbesserung im öffentlichen Nahverkehr – insbesondere für die Nachbarortschaften.“ 

Werner Bauer aus der Riedeselstraße, Großvater von zwei Buben und 50 Jahre als Beratender Ingenieur für Gebäudetechnik tätig: „Ich möchte mich für allgemeine, die Senioren betreffenden Belange in Starnberg einsetzen.“

Reinhard Dirr (67), Studiendirektor a. D., ehemaliger Stadtrat und Kreisrat, Vorsitzender des VdK-Ortsverbandes Starnberg: „Als Ansprechpartner für den Stadtrat, die Stadtverwaltung, soziale Verbände und Einrichtungen sowie insbesondere die Bürger über 60 Jahren soll der Seniorenbeirat zur Verbesserung der Lebensqualität und Sicherheit im Alltag beitragen, damit die Senioren möglichst lange ein selbstverantwortliches und selbstbestimmtes Leben in ihrem gewohnten Umfeld führen können. Für diese Anliegen will ich mich einsetzen. Die Arbeit als VdK-Vorsitzender und im Rahmen der Hospizbegleitung haben mich in vielfältiger Weise mit der Lebenssituation älterer Menschen konfrontiert, zu deren möglichem Wohlergehen ich einen Beitrag leisten will.“ 

Peter Hassert (61), verheiratet, drei Söhne, seit beinahe 60 Jahren in Söcking und Starnberg, seit fast 30 Jahren in der Augenheilkunde aktiv: „Aufgrund der beruflichen Erfahrungen und eigener gesundheitlicher Einschränkungen kenne ich viele der Probleme, denen Senioren im Alltag begegnen. Hierfür möchte ich gerne Ansprechpartner und Mittler sein.“ 

Willi Illguth (77), verheiratet, seit 1963 in Starnberg, ehemaliger Gastwirt: „Die Barrierefreiheit liegt mir sehr am Herzen. Ich setze mich dafür ein, dass sich der Seniorenbeirat – wie bisher – überparteilich, überkonfessionell und verbandsunabhängig für die Interessen der Senioren einsetzen wird.“ 

Carola Rieskamp-Schmid (70), Rentnerin, verheiratet, zwei Söhne, seit 1972 in Starnberg, ehemals als Wissenschaftlich-Technische Assistentin im Max-Planck-Institut in Seewiesen beruflich aktiv: „Die Senioren in Starnberg benötigen mit ihren vielfältigen und wichtigen Anliegen den Seniorenbeirat als Bindeglied zum Stadtrat und zur Ersten Bürgermeisterin. Ich freue mich darauf mitarbeiten zu können.“ 

Uwe Rupprecht (75), verheiratet, zwei Söhne, aus Leutstetten, Elektroingenieur i. R.: „Ich bin mit den Belangen von Senioren betraut, da ich schon jahrelang für den Seniorentreff Starnberg ältere Menschen mit dem Bus von zu Hause für den Mittagstisch abhole, für den Caritasverband Starnberg auch Menschen mit Behinderung im Urlaub betreue und die Senioren-Motorradgruppe im Seniorentreff leite. Ich würde für die kommende Amtszeit mein Augenmerk auf die Schwierigkeiten von Senioren in den Ortsteilen richten.“ 

Hannelore Uffelmann (76), Verwaltungsangestellte i. R.: „Ich setze mich dafür ein, dass die konstruktive Arbeit der vergangenen acht Jahre im Interesse der Senioren der Stadt fortgesetzt werden kann.

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