Quo vadis, Starnberg?

Starnberg - Wohin will Starnberg? Antworten auf diese Frage gibt der Stadtentwicklungsplan, der seit mehr als zwei Jahren in Arbeit ist. Im Stadtrat fand er jedoch ein geteiltes Echo.

Bürgerforen, Fachgespräche, Abstimmungsrunden - im Stadtentwicklungsplan steckt viel Arbeit und Zeit. Und Geld - rund 200 000 Euro hat er gekostet. Bei der Verabschiedung diese Woche im Starnberger Stadtrat jedoch stimmten sieben Mitglieder dagegen. Sie hatten sich mehr oder anderes erwartet.

Iris Ziebart (FDP) etwa, die einst für den Plan argumentiert hatte. Heute jedoch sieht sie wegen der Einschränkungen bei Zielen im Verkehrsbereich die Planer gar "missbraucht". Sie warf dem Rathaus vor, nur auf den Tunnel abgezielt zu haben. Bürgermeister Pfaffinger widersprach: Man habe den Planern lediglich die Stadtratsbeschlüsse mitgegeben. Beschlusslage ist nun einmal, dass Starnberg den Tunnel will.

Die Mehrheit hielt ihn jedoch für ausreichend, um zumindest eine Vorstellung der künftigen Entwicklung zu haben.

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