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Aus einem bayerischen Steinbruch stammen die Felsbrocken, die am Ufer aufgeschichtet werden.

Am Starnberger See

Bürgerpark nimmt Konturen an

Starnberg - Die Arbeiten für den neuen Bürgerpark auf der Starnberger  Schifffahrtswiese sind in vollem Gang. Der Park auf dem der Stadt gehörenden und rund 12 000 Quadratmeter großen Teil der Fläche soll bis Ende Juli fertig sein.

Die Arbeiten für den neuen Bürgerpark auf der Schifffahrtswiese sind in vollem Gang. Der Park auf dem der Stadt gehörenden und rund 12 000 Quadratmeter großen Teil der Fläche soll bis Ende Juli fertig sein.

Seit Montag werden nach dem Abtragen der alten Abdeckung der Betonmauer am Ufer große Steine in einem etwa zwei Meter breiten Streifen im Wasser vorgelagert. Darauf können künftige Besucher des Parks balancieren, klettern oder sitzen, um den grandiosen Ausblick vom Nordende des Starnberger Sees Richtung Gebirge zu genießen. Die Steine sind laut Bürgermeisterin Eva John in einem bayerischen Steinbruch gebrochen worden.

Die Stadt hat die wasserrechtliche Erlaubnis für die Maßnahme und stimmt sich – auch bei den noch folgenden Arbeiten auf dem Gelände – mit dem früheren Eigentümer und jetzigen Nachbarn, dem Freistaat Bayern (Werft der Seenschifffahrt) eng ab. Der Freistaat, von dem das Gelände erworben wurde, hat den sechs Meter tiefen Uferstreifen in seinem Eigentum behalten, ihn jedoch an die Stadt verpachtet.

Die Planung des Bürgerparks liegt in der Hand des Starnberger Stadtbauamtes. Grünplanerin Theresa Edelmann ist dabei federführend. So wurde auch sichergestellt, dass wertvolle Bäume erhalten bleiben. Der westliche Nachbar, der Münchner Ruderclub von 1880, hat sein Gelände bereits mit dem vereinbarten Stabmattenzaun abgegrenzt. „Wir pflegen eine einvernehmliche und freundliche Nachbarschaft“, betont John. Sie möchte den neuen Park, in dem man ganztägig die Sonne genießen kann, pünktlich vor den Sommerferien eröffnen.

Ein gastronomisches Angebot wird es im neuen Park ebenfalls geben. Heuer zunächst noch provisorisch, eventuell mit einem fahrbaren Kiosk. Die Stadt hat einen Investor gefunden, der im kommenden Jahr einen festen Kiosk bauen will. Laut John wird mit ihm gerade verhandelt.

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