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Viele mussten stehen bei der Bürgerversammlung zum Verkehrskonzept für die Starnberger Innenstadt am Donnerstagabend.

Versammlung zu Innenstadt

Starnbergs Verkehr bewegt Hunderte

Starnberg - Verkehr macht mobil: Rund 250 Starnberger kamen am Donnerstagabend zu einer Bürgerversammlung, in der es um den Verkehr in der Innenstadt ging. Auch wer nicht da war, kann seine Meinung kundtun.

Der Verkehr in der Starnberger Innenstadt bewegt viele - mehr, als der Saal bei der Bürgerversammlung am Donnerstagabend in der Starnberger Schlossberghalle fassen konnte. Es kamen insgesamt rund 250 Besucher, für 140 gab es Stühle.

Wie sieht die Innenstadt heute aus, wo sind Defizite erkannt worden wie zu schmale Gehweg, mangelnde Aufstellflächen für Fußgänger, was ist noch vorgesehen vom Konzept für Barrierefreiheit umzusetzen und welche Ziele sind im Stadtentwicklungsplan benannt. Darum ging es zu Beginn der Präsentation. Wege zur Vermeidung von Ziel- und Quellverkehr, einem Hauptproblem in Starnberg, wurden ebenso aufgezeigt, wie Möglichkeiten, Durchgangsverkehr fernzuhalten. Die Planer erläuterten nochmals die letztlich zehn Varianten für ein Innenstadtkonzept (wir berichteten), insbesondere die von den Stadträten bevorzugt zur Ausarbeitung in Auftrag gegebenen Varianten 5 und 8. 

Deren Inhalte waren in den vergangenen Wochen höchst umstritten – und das zeigte sich auch gestern Abend. Planer Jörn Janssen: „Bisher ist nichts in Stein gemeißelt. Noch ist nichts entschieden.“ Allerdings fahre jedes zweite Auto durch die Innenstadt nur durch, was man ändern müsse. Rudi Nirschl beispielsweise bemängelte, die Konzepte würden nur Verkehr auf die B 2 verlagern. Ohne deren Entlastung bleibe alles ein Herumdoktern.  Janssen sieht dafür Potenziale, wenn man den Tutzinger-Hof-Platz auf vier Straßen reduzieren würde. 

Die Entlastung ist laut John ein von allen gemeinsam zu betreibender Prozess. Ab Freitag, kündigte sie an, werden die Unterlagen auf www.starnberg.de einsehbar sein. Anregungen der Bürger wurden protokolliert und werden in das Verfahren eingebracht. Über die Veranstaltung hinaus haben die Starnberger die Gelegenheit, sich zum Vorgestellten zu äußern, und zwar bis zum 3. Juli, adressiert an das Rathaus.

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