Üben für den Ernstfall: 67 Feuerwehrler beteiligten sich am Samstag an einer Großübung in der Sonnau bei Perchting – ihnen wurde eine ganze Menge abverlangt. Fotos: Freiwillige Feuerwehr Perchting

Übung in Perchting

„Großfeuer“ in der Sonnau

Perchting - Mehr als 60 Feuerwehrleute übten bei Perchting, was sie alle nicht erleben wollen: ein Großfeuer in einer abgelegenen Waldgegend.

Wegen eines Großfeuers in der Sonnau bei Perchting eilten am Samstag Löschfahrzeuge im Minutentakt in den Starnberger Ortsteil. „B3 Person in Gefahr – Wohnhausbrand“ war die Alarmmeldung gegen 10 Uhr gewesen – B 3 ist eine Abstufung der Größe eines Brandes, je höher die Zahl, desto schwerer das Unglück. In diesem Fall war es keines, sondern eine bis ins Detail geplante Übung.

Im waldigen und schwer zugänglichen Gebiet der Sonnau sollte das brennende Wohnhaus stehen, wobei sich auch noch eine Person im Haus befinden sollte. Das Szenario wurde realistisch umgesetzt, Rauch inklusive. Unter der Leitung von Sven Vermehren und Sebastian Mair, den Kommandanten Feuerwehr Perchting, wurde mit Nebelmaschinen und Rauchbomben ein Feuer simuliert. Zum Drehbuch gehörte neben der Suche nach der vermissten Person ein kleiner Waldbrand, der durch das Feuer entstanden war. Letztendlich galt es das Feuer zu löschen und den Brandbereich vom Rauch zu befreien. Gelöscht wurde sowohl von außen als auch von innen, weswegen Feuerwehrler mit Atemschutzgeräten zum Einsatz kamen.

„Der etwas abgelegene Ort wurde mit Absicht gewählt, um die Wasserversorgung in abgelegenen, hydrantenlosen Gebieten sicherzustellen und zu üben“, erklärte Vermehren. Deshalb wurde auch die Freiwillige Feuerwehr Pöcking nachalarmiert – sie verfügt über einen speziellen Schlauchwagen mit 2000 Metern Schläuchen. Insgesamt waren bei der Großeinsatzübung sieben Freiwillige Feuerwehren mit 67 Mann und zwölf Fahrzeugen beteiligt, unter anderem Perchting, Maising, Söcking, Hadorf und Starnberg. Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden. Die Einsatzleitung der Kreisbrandinspektion Starnberg war ebenfalls vor Ort und beobachtete die Übung, die anschließend im Detail ausgewertet wurde. 

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