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Der Wasserpark soll im kommenden Jahr weiter saniert und ertüchtigt werden. Die Fertigstellung der Großbaustelle – hier eine Aufnahme aus dem November – wird allerdings erst für 2017 erwartet.
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Das Landratsamt wird im kommenden Jahr ein neues Dach und neue Kältetechnik bekommen.
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Bei einer Begehung im November wurden Ideen für die Umgestaltung der Seepromenade gesammelt.
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Eine Entscheidung über die Zukunft des Bahnhof See wird erwartet.

Ausblick 2016

Das soll sich alles 2016 in Starnberg bewegen

Starnberg – Das Jahr 2015 war für die Kreisstadt schon sehr spannend, nach Ansicht von Bürgermeisterin Eva John wird 2016 jedoch „mindestens genauso spannend und noch arbeitsreicher, weil wir uns ganz viele Projekte zur Umsetzung vorgenommen haben“.

Wasserpark

Viel Arbeitskraft werde die Fortsetzung der Sanierung und Ertüchtigung des Wasserparks binden, sagt John. „In einem Jahr kann man dort bestimmt schon viel Erreichtes sehen, auch wenn Fertigstellungstermin erst 2017 ist“, so die Bürgermeisterin.

Bürgerpark 

Dagegen solle der neue Bürgerpark auf der Schiffswiese bereits im kommenden Sommer fertig sein. Im März plane man den Abriss der alten Gebäude dort, dann solle versucht werden, ob sich ein privater Betreiber für den geplanten neuen Kiosk findet. Die Wegeverbindungen würden gebaut und der an der Ecke Nepomukweg/Dampfschiffstraße vorhandene Spielplatz erhalte auf vielfachen Wunsch zusätzliche Kletterhäuser und eine Schaukel. „Den Park werden wir dann sukzessive den Wünschen der Bürgerschaft anpassen“, so John. 

Westumfahrung 

Der Bau der Westumfahrung beginne 2016 mit den Brückenbauwerken. Die Rodung für die neue Trasse ist nach Angaben der Bürgermeisterin abgeschlossen.

Flüchtlinge

Eva John rechnet damit, dass Mitte 2016 rund 500 Flüchtlinge in Starnberg leben. Aufgabe der Stadt sei es, für Plätze in den Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen zu sorgen, ebenso für Wohnraum für anerkannte Asylbewerber.

Wohnungsbau

Ganz wichtig ist ihr, dass Starnberg selbst städtischen Wohnungsbau in Angriff nimmt, für den sie Fördermittel des Staates beantragen will. Für das Am Wiesengrund geplante Einheimischenmodell will John das Ergebnis der Bedarfsanalyse und ein Konzept vorstellen, mit dem unterschiedliche Zielgruppen mit bezahlbarem Wohnraum versorgt werden können.

Gewerbegebiet

Ein zusätzlicher Bearbeiter im Bauamt werde sich explizit um dieses Thema sowie um die Weiterentwicklung des Gewerbegebietes Schorn kümmern, denn „wir wollen nicht nur Konzepte entwickeln, sondern sie auch zeitnah umsetzen.“

Schulen & Schulwege

In Perchting soll der Architektenwettbewerb für das geplante Kinderhaus starten, die Grundschule Percha einen Anbau für die Mittagsbetreuung erhalten, der Pausenhof an der Grund- und Mittelschule an der Ferdinand-Maria-Schule überarbeitet werden und das Schulgebäude dort einen Aufzug für die barrierefrei Erschließung erhalten. Straßen und Gehwege rund um die Schule würden neu geordnet.

Verkehr

Grundsätzlich werde es kräftig weitergehen mit Verbesserungen für Fußgänger und Radfahrer in der Stadt, so John. Querungen an vielbefahrenen Straßen würden geschaffen und möglichst ein Radfahrstreifen entlang der Bundesstraße 2. Ganz wichtig ist John das Ziel, den wesentlichen Fremd- und Schleichverkehr aus den Wohngebieten heraus zu bekommen. Der Verkehrsplaner werde im Zuge der Erarbeitung des Verkehrsentwicklungsplans Maßnahmen vorschlagen. Für dieses Jahr erhofft sie sich außerdem endlich „wegweisende Stadtrats-Beschlüsse zu einer möglichen Umfahrungstrasse“.

Bahnhöfe

Was den Vorplatz vom Bahnhof Nord angeht, der ohne Klarheit für die Zukunft des Tengelmanngrundstücks nicht in Angriff genommen werden könne, will die Rathauschefin nachdenken, ob sich die Verkehrsführung angesichts des zugenommenen Busverkehrs nicht schon jetzt verändern ließe. 2016 soll auch die Entscheidung fallen, ob die Stadt den Bahnhof See selbst herrichtet und betreibt oder ein Privater das Projekt realisiert.

Seeanbindung

In Sachen Seeanbindung müsse der Stadtrat nach eine umfassenden Projektanalyse entscheiden, ob und wie er weitermachen will. Unabhängig davon möchte John, dass die Seepromenade jetzt schon aufgeräumt und etwas verschönert wird.

Weitere Projekte

Auf ihrer Agenda stehen noch die Dorfentwicklung Wangen, das Kanalisationsprojekt Hanfeld, der Bau einer Dirtbike-Anlage beim Sportverein Söcking, grundsätzlich mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Stadt sowie die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen. „Die Barrierefreiheit zieht sich bei uns durch jedes Projekt“, verspricht John. Sie und ihre „schlagkräftige“ Mannschaft im Rathaus seien „höchst motiviert“, 2015 Begonnenes 2016 erfolgreich abzuschließen und Neues umzusetzen.

Landkreis-Bauten

Auch der Landkreis hat in Starnberg einiges vor. So soll im kommenden Jahr unter anderem umfangreich in die Sanierung des rund 30 Jahre alten Landratsamtes investiert werden. Unter anderem ist die Erneuerung des mittlerweile undichten Daches geplant, auch die Klimatechnik soll eine Frischzellenkur bekommen. Zudem soll der Anbau vorbereitet werden.

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