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Der Zettel am News-Café.

Gastronomie

Wirbel in der Starnberger Kneipen-Szene

Starnberg - Gleich mehrere der beliebtesten Cafés und Restaurants in Starnberg sind ins Trudeln geraten – eines wurde bereits in den letzten Tagen vorerst ganz geschlossen.

Auf einmal war es zu: Verwundert standen die Gäste des News Café am Kirchplatz vor verschlossenen Türen. Ein Zettel an der Tür weist darauf hin, dass das Cafe geschlossen wurde, macht aber auch Hoffnung: „Nachfolge kommt :)“ steht darauf geschrieben. Der Starnberger Merkur fragte beim Wirt Dieter Preiss, der auch noch das Stasera und die SkyBar in der Wittelsbacherstraße betreibt, nach. „Da gibt es nicht viel zu berichten“, meinte Preiss am Freitag: „Wir haben zugemacht und möchten die Gründe dafür nicht näher erläutern.“ Auch darüber, ob und gegebenenfalls wann ein neuer Wirt das Café wiedereröffnen wird, wollte er nichts sagen. Offen sprechen derweil Tina und SandorNemeth, die Betreiber von „Sowieso“ und „Kostbar“, über die Probleme, die sie derzeit haben. Ein Insolvenzverfahren läuft, die beiden Bars direkt am Bahnhofsplatz bleiben aber weiter täglich geöffnet, sagte Tina Nemeth am Freitag auf Anfrage des Starnberger Merkur.

In Windeseile hatte sich in Starnberg herumgesprochen, dass die Wirte des „Sowieso“ Schwierigkeiten haben sollen. Deswegen wurde auch im sozialen Netzwerk Facebook und auf der Internetseite der Bar darauf hingewiesen, dass beim Servicepersonal ein Infoblatt erhältlich ist, auf dem weitere Informationen bezüglich der kursierenden Gerüchte zu finden sind.

Doch was ist denn nun genau an der Sache dran? „Finanzielle Altlasten aus der Zeit, in der wir noch das ,Ab sofort‘ betrieben, haben uns eingeholt und überholt“, sagte Sandor Nemeth. Dazu seien in den vergangenen Monaten dramatisch gestiegene Personalkosten gekommen. Auch das miserable Wetter im Frühjahr habe sich nachhaltig auf die Einnahmen der Bars ausgewirkt.

Wichtig sei aber: „Wir haben weiter täglich geöffnet. Man muss das Insolvenzverfahren als Chance sehen, sich umzustrukturieren und Hilfe anzunehmen.“ Oberste Priorität habe für ihn „die soziale Absicherung unserer Angestellten“.

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