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Symbolbild

Tödlicher Unfall

Angler ertrunken: Keine Hinweise auf Hergang

Tutzing – Der Angler, der am vergangenen Donnerstag oder Freitag im Starnberger See vor Tutzing ums Leben gekommen ist, ist ertrunken.

Das ist das vorläufige Ergebnis der Obduktion, die gestern in der Gerichtsmedizin in München vorgenommen wurde. Die Untersuchungen dauerten zwar noch an, sagte Hans-Peter Kammerer vom Polizeipräsidium Oberbayern Nord auf Anfrage, jedoch gebe es weder Hinweise auf eine Erkrankung noch auf Alkohol noch auf Fremdeinwirkung. 

Damit bleibt der Hergang des Unfalls vorerst ungeklärt. Ergebnisse könnte noch die Untersuchung des gesunkenen Bootes bringen, das am Freitag gehoben und nach Starnberg geschleppt worden war. Nach bisherigen Erkenntnisse hatte der 50-Jährige aus einem Tutzinger Ortsteil das Boot vor einiger Zeit gekauft und selbst hergerichtet. Wann es Untersuchungsergebnisse geben wird, ist nicht bekannt.

Der 50-Jährige war am Donnerstagmorgen auf den See gefahren und abends nicht zurückgekehrt. Auf Freitagvormittag entdeckte ein Berufsfischer das Boot in etwa sieben Metern Tiefe entdeckt. In der Nähe fanden Taucher den vermissten Angler. Am Sonntag gab es kurzzeitig erneut einen Vermisstenalarm am See: Bei Bernried wurde Kleidung gefunden, doch klärte sich die Sache bald auf.

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