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Mit Musik durch Huglfing: Gut 250 Teilnehmer zählte der gestrige Festzug von der Kirche zum Trachtenheim, wo der Spielmannszug seine Festtage ausklingen ließ. 

45 Jahre  Spielmanns- und Fanfarenzug Huglfing

Gute Reputation füllte den Saal

Huglfing - Kabarett, Sternmarsch, Gottesdienst und Festzug: Die Feier zum 45-Jährigen des Spielmannszugs Huglfing ist trotz schlechten Wetters zur Zufriedenheit der Veranstalter verlaufen.

Vom Regen ließen sich die Musiker nicht vom geplanten Programm abhalten. Nach dem Festgottesdienst, der von Pfarrer Herbert Kellermann zelebriert und von der „Inger Saitenmusik“ und dem Huglfinger Chor musikalisch gestaltet wurde, stellten sich die Vereine gestern vor der Kirche zum Festzug auf. Von den Spielmannszügen aus Peißenberg und Dießen, den Trommlern aus Huglfing, den Musikkapellen aus Eberfing und Oberhausen sowie mehreren Ortsvereinen begleitet, zogen die Gastgeber zum Trachtenheim, um das dreitägige Fest bei einem gemütlichen Beisammensein mit Musik von „Zwoaraloa“ ausklingen zu lassen.

Für Andrea Jochner-Weiß war es „ein besonderes Erlebnis“, bei der Feier zu sein, wie sie vor rund 350 Besuchern sagte. Denn die Spielmanns- und Fanfarenzüge seien unter den Musikern „die Exoten im Landkreis“. „Und wenn das 45-Jährige schon so groß gefeiert wird, dann bin ich gespannt“, so die Landrätin, „was uns in fünf Jahren erwartet.“

Die Ursache dafür, dass der Saal so gut gefüllt war, sieht Bernhard Kamhuber in der „guten Reputation“, die der Spielmanns- und Fanfarenzug genieße. Huglfings Bürgermeister wünschte dem Verein, dass er zahlreichen und vor allem jungen Nachwuchs findet, damit er immer genügend Musiker für das traditionelle Neujahrsanblasen hat.

Zum Auftakt des Fests herrschte schon am Freitag gute Stimmung, als der Kabarettist Stefan Zinner vor rund 200 Gästen im Trachtenheim aufgetreten war. Zum Sternmarsch am Samstag waren vier Spielmannszüge, ein Trommlerzug und eine Musikkapelle mit insgesamt 150 Mitwirkenden gekommen.

Die Vorsitzende Martina Wagner zeigte sich gestern zufrieden mit dem Verlauf des Fests. Ein kleines Problem gab es nur beim Mittagessen am Sonntag. Der Appetit der Vegetarier war unterschätzt worden, und so gingen die vegetarischen Schnitzel aus. Mit der Feier wollte sich der Verein laut Wagner der Öffentlichkeit präsentieren, um Nachwuchs zu werben. Derzeit hat der Verein 25 aktive und zehn fördernde Mitglieder.

Alfred Schubert

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