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Vorfreude auf den „Ferien(s)pass“: (v.l.) Praktikantin Veronika Speer, Jürgen Wachtler (Leiter des Jugendamts), Christina Daisenberger (Kreisjugendpflegerin) und Praktikantin Laura Schmid mit dem neuen Gutscheinheft.

Bald gibt's ihn wieder, den Ferien(s)pass

Landkreis - 229 Gutscheine im Wert von 450 Euro enthält der Ferien(s)pass, der gestern vorgestellt wurde. Ab Anfang Juli ist das Gutscheinheft  für sechs Euro erhältlich.

Bis die Sommerferien für die Schüler beginnen, dauert es noch ein paar Wochen, den „Ferien(s)pass 2016“ können sie sich aber schon ab Anfang Juli kaufen. Die Kreisjugendpflegerein Christina Daisenberger und Jürgen Wachtler, Leiter des Amtes für Jugend und Familie, stellten den Ferienpass gestern vor. Heuer in auffälligem Petrol-Pink, ist dieser inzwischen noch übersichtlicher: Die Farben zeigen an, wann ein Angebot kostenfrei ist (pink), und wann es eine Ermäßigung gibt (petrol). „Wir haben den Pass außerdem mit Regionenkarten versehen, auf denen eingezeichnet ist, wo die einzelnen Gutscheine eingelöst werden können“, erklärte Daisenberger. Die 229 Angebote sind schließlich nicht nur auf den Landkreis Weilheim-Schongau begrenzt – im Gegenteil: Institutionen aus Nachbarlandkreisen wie Starnberg, Garmisch-Partenkirchen und Bad Tölz sowie aus Regionen in Österreich, im Allgäu, München und im Berchtesgardener Land sind dabei.

Die Gutscheine sind zudem in die Kategorien „Bäder“; „Museen, Schlösser, Theater“; „Sportliches, Parks, Action“; „Natur und Tiere“ und „Alles für den Magen“ unterteilt. „Auch neue Gutscheine sind dabei“, sagte Daisenberger. „Und zwar für den Kletterwald in Vaterstetten, Spielgolf in Herzogsägmühle und FlyingFox in Garmisch-Patenkrichen.“

450 Euro sind die Gutscheine in dem sechs Euro teuren Pass wert. Der beliebteste Gutschein sei der für das „Plantsch“-Schwimmbad in Schongau. Über 500 Mal wurde er im vergangenen Jahr eingelöst, 2357 Ferienpässe wurden damals insgesamt gekauft. Die Einnahmen würden sich aber nicht mit den Produktionskosten und dem Aufwand decken, so Daisenberger. „Dafür müssten wir etwa 4000 verkaufen.“ Insofern sei es vor allem ein Service des Landkreises.

In letzter Zeit gingen jedoch die Verkaufszahlen zurück. Die Kreisjugendpflegerin vermutet, dass nicht genug Jugendliche und Kinder von dem Pass wüssten. Wachtler hingegen meinte: „Ich glaube schon, dass der Pass einen hohen Bekanntheitsgrad hat.“ Eine unter Schülern durchgeführte Umfrage würde das belegen. 60 Prozent der Befragten aus den sechsten und achten Klasse gaben an, den Ferienpass zu kennen und ihn super zu finden. „Er muss aber leicht zu beschaffen sein. Daher würden wir uns freuen, wenn sich noch mehr Schulen im Landkreis dazu bereit erklären, ihn anzubieten. Schulen sind der beste Bezugsweg.“ Bisher wird der Pass von insgesamt 16 unterschiedlichen Schulen im Landkreis unterstützt. Wachtler betonte außerdem, wie sinnvoll der Ferienpass als Busticket sei. „Dadurch steigern wir die Mobilität bei den Jugendlichen.“ Besonders bei Auszubildenden sei das Angebot beliebt, da sie sich dadurch eine Monatskarte sparen, die um die 40 Euro kosten würde. Der Eigentümer des Ferienpasses kann damit im gesamten Landkreis umsonst Bus fahren.

Der Ferien(s)pass

ist in den Gemeinde- und Stadtverwaltungen des Landkreises, der Kreisjugendring-Geschäftsstelle sowie in Schulen und Banken erhältlich. Er ist von 30. Juli bis 12. September gültig und kann von Jugendlichen bis einschließlich zum 17. Lebensjahr genutzt werden.

lvp

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