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Schongauerin (18) verurteilt

Todesfahrt am Hohen Peißenberg: 18 Monate Haft

Hohenpeißenberg - Junge Frau wird für Unfalltod eines bekannten Schongauer Wirts am Hohen Peißenberg zur Verantwortung gezogen

Das Mädchen aus Schongau, das bei dem tödlichen Unfall am Hohen Peißenberg im Mai vergangenen Jahres das Unfallauto steuerte, wurde vom dem Amtsgericht Weilheim zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt - ohne Bewährung. Die Verhandlung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, weil die Fahrerin zum Unfallzeitpunkt erst 17 Jahre alt war und als Jugendliche rechtlich einen besonderen Schutz genießt. Der Verteidiger der Schongauerin will gegen das Urteil Berufung einlegen.

Offenbar sah es das Gericht als erwiesen an, dass die Angeklagte den Tod des 35-jährigen Beifahrers - es handelte sich bei um einen bekannten Gastronomen aus Schongau, - verursacht hat. Wenn das Landgericht München in der Berufung die Sachlage ebenso einschätzt, muss die junge Frau für eineinhalb Jahre in ein Jugendgefängnis.

Rätselhafter Unfall mit Cabrio: Fahrer verschwunden, Beifahrer tot

Der Unfall am 26. Mai im vergangenen Jahr erschütterte die Region: Gegen 8.30 Uhr hatte ein Mann aus dem Ortsteil Hohenbrand auf einer Wiese unterhalb des Pröbstlsberges am Hohen Peißenberg ein Autowrack entdeckt. Aus diesem ragte eine Hand. Doch der Fahrersitz des Cabrios war leer. Zunächst war nicht klar, wer am Steuer gesessen hatte. Im Laufe des Tages kam dann Klarheit in das Dunkel: Die Polizei ermittelte die damals 17-jährige Schongauerin als Fahrerin. Die war zum Unfallzeitpunkt betrunken war und besaß keinen Führerschein.

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