Schnee im März ist nicht ungewöhnlich

Landkreis - Auf dem Hohen Peißenberg gab es neun Zentimeter Neuschnee, auf den Straßen zahlreiche Unfälle

Landkreis - Der erneute Wintereinbruch sorgte im Landkreis für chaotische Zustände im Straßenverkehr. Es kam zu zahlreichen Unfällen, drei Menschen wurde dabei verletzt, einer schwer. Eine Chronologie:

-Sonntag, 18.13 Uhr: Ein 38-jähriger Murnauer fuhr mit seinem Kastenwagen von Murnau in Richtung Habach, als er auf schneeglatter Fahrbahn in der sogenannten Waldkurve auf der Staatsstraße bei Obersöchering ins Schleudern kam. Dabei kippte sein Laster auf die Seite und blieb am Fahrbahnrand liegen. Schaden: 4000 Euro.

- Sonntag, 23.45 Uhr: Ein 42-jähriger Penzberger war mit seinem Auto in Penzberg von Maxkron in Richtung Reindl unterwegs, als er nach links von der Fahrbahn abkam. Er prallte gegen eine Fußgängerampel. Totalschaden: 10 000 Euro.

- Montag, 18.05 Uhr: Eine Penzbergerin (37) fuhr von Marnbach in Richtung Seeshaupt. Kurz nach Marnbach geriet der Wagen ins Schleudern, rutschte auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen Bäume. Die Fahrerin zog sich leichte Schnittwunden an der Hand zu. Schaden am Auto: 15 000 Euro.

- Montag, 18.10 Uhr: Ein 20-Jähriger Penzberger war mit nicht angepasster Geschwindigkeit von Eberfing in Richtung Antdorf unterwegs. In einer Linkskurve kam er bei Stadl nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Schaden: 1500 Euro.

- Montag, 18.31 Uhr: Eine 51-jährige Münchnerin fuhr von der B 2 kommend in Richtung Tutzing. An einer Steigung vor Diemendorf kam sie in einer Rechtskurve ins Schleudern. Dabei prallte sie gegen den Wagen eines 21-jährigen Wielenbachers. Die Unfallverursacherin wurde an der Unfallstelle ärztlich versorgt. Der Wielenbacher wurde mit mittelschweren Verletzungen in das Krankenhaus Weilheim eingeliefert. Schaden: 4000 Euro.

#Nichts mit dem Schnee zu tun hatten Zugausfälle bei der „Bayerische Regiobahn“ (BRB) am Dienstag. In Augsburg kam es gegen 6 Uhr zu einer Stellwerkstörung, die Auswirkungen bis Schongau hatte. „Wir haben deshalb ab 7.16 Uhr drei Züge zwischen Weilheim und Schongau durch Busse ersetzt“, erklärte Florian Lehner, Teamleiter im Vertrieb der BRB. Walter Lehner vom Staatlichen Bauamt Weilheim war vom Wetterbericht vorgewarnt. Allerdings überraschte ihn die Intensität des Wintereinbruchs. Im Landkreis sind „alle unsere zehn Winterdienstfahrzeuge im Dauereinsatz“, so Lehner gestern.

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