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Die Filialen in Penzberg (Foto) und Huglfing gehören zu den 186 Läden von "Kaiser's Tengelmann" in der Region München und Oberbayern. Sie haben wie auch in Weilheim und Seeshaupt laut Manfred Schick "gute Perspektiven".

"Tengelmann" im Landkreis

Trotz Krise „gute Perspektiven“

Landkreis - Noch sind bei der Zukunft von "Tengelmann" viele Fragen offen.  Betriebsrat Manfred Schick  sieht für die  Situation der vier Filialen im Landkreis dennoch „gute Perspektiven“.

Manfred Schick ist als Betriebsratsvorsitzender bei "Tengelmann" auch für den Landkreis zuständig. Dort arbeiten - einschließlich Aushilfen - etwa 120 Menschen in vier Filialen.

 Wie geht es mit unserer Arbeit weiter, sind unsere Stellen in Gefahr? Diese Frage spielt – trotz der Einigung vom Montag – auch für die rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der vier „Tengelmann“-Filialen im Landkreis eine wichtige Rolle. Die Läden in Weilheim, Penzberg, Huglfing und Seeshaupt haben aber laut Manfred Schick, Betriebsratsvorsitzender der Region München und Oberbayern bei „Kaiser’s Tengelmann“, „gute Perspektiven“.

Auch wenn noch nicht klar ist, wie es mit den Filialen der in Schieflage geratenen Supermarkt-Kette „Kaiser’s Tengelmann“ weitergeht – Schick äußerte sich im Gespräch mit dieser Zeitung zuversichtlich, dass die vier Läden bestehen bleiben. „Sie stehen sehr gut da“, so der Betriebsratsvorsitzende.

Die Märkte im Landkreis schreiben laut Schick im laufenden Geschäftsjahr alle schwarze Zahlen – und das, obwohl das Weihnachtsgeschäft, für das mit guten Umsätzen zu rechnen sei, noch bevorsteht. Auch von der Ausstattung her können sich die Filialen nach Schicks Worten sehen lassen, in sie sei investiert worden. Während es sich bei „Tengelmann“ in Seeshaupt um einen kleineren Nahversorger handle (der aber auch gute Aussichten habe), könnten die anderen drei Filialen mit einem umfangreichen Sortiment aufwarten, das aktuell jeweils rund 15 000 bis 18 000 Artikel umfasst.

Die etwa 120 Beschäftigten (einschließlich Aushilfen) haben es laut Schick verdient, dass sie zuversichtlich in die Zukunft blicken können. „Gerade im Oberland haben wir viele Mitarbeiter, die sehr lange dabei sind“, so der Betriebsratsvorsitzende. Gegenüber ihrem Unternehmen hätten sich die Beschäftigten sehr loyal gezeigt, sie seien großteils ihrem Arbeitgeber treu geblieben und hätten sogar auf Geld verzichtet, um Investitionen zu ermöglichen. Trotz der „Achterbahnfahrt“ in den vergangenen zwei Jahren sei der Krankenstand nicht übermäßig gestiegen.

Schick glaubt nun, dass „Kaiser’s Tengelmann“ nicht zerschlagen wird. Würden die Filialen in Bayern wie geplant alle von „Edeka“ übernommen, hätte das nach seinen Worten den Vorteil, dass die Arbeitsverträge für sieben Jahre Bestand hätten und die Mitarbeiter deshalb die im Tarifvertrag festgelegte Bezahlung erhalten würden.

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