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Bei der Einweihung: Die Rettungssanitäter mit (in vorderster Reihe, von links) Bürgermeister Josef Steigenberger, Tutzings Zweiter Bürgermeisterin Elisabeth Dörrenberg, Klinik-Geschäftsführer Robert Zucker, BRK-Kreisgeschäftsführer Hans Eberl, Tutzings Pfarrer Peter Brummer und weiteren Gäste. 

Neuer Standort in Höhenried

Viel Arbeit für die Rettungswache

Höhenried –Die Rettungswache des BRK hat einen neuen Standort eingeweiht. Seit Dezember hat sie schon mehr als 670 Einsätze vollzogen.

Mit der Einweihung eines neuen Standorts für eine Rettungswache auf dem Gelände der Klinik Höhenried festigte das Rote Kreuz im Landkreis seine Stellung als alleiniger Betreiber des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes. Wie BRK-Geschäftsführer Hans Eberl in seiner Ansprache vor der neu gebauten Großgarage im Bereich des ehemaligen Pförtnerhauses der Klinik ausführte, hatte der Rettungsdienst im Laufe der vergangenen vier Jahre „eine Einsatz-Ausweitung um knapp 17 Prozent zu bewältigen“. Ein Gutachten, das beim Institut für Notfallmedizin und Medizin-Management in Auftrag gegeben worden sei, habe daraufhin für den Bereich angeregt, „einen zweiten Rettungswagen täglich von 8 bis 20 Uhr vorzuhalten“.

Um eine verbesserte Erreichbarkeit abgelegener Bereiche – insbesondere im Gemeindebereich Tutzing – innerhalb der vorgeschriebenen Fahrzeit von zwölf Minuten zu gewährleisten, wurde zudem empfohlen, „einen neuen Stellplatz in der Gemeinde Bernried mit guter Anbindung an die Staatsstraße 2063 zu errichten“. Bei einer Ausschreibung des Rettungszweckverbandes konnte sich das Rote Kreuz gegen andere Anbieter durchsetzen und fährt von seiner mittlerweile sechsten Rettungswache aus bereits seit Anfang Dezember 2015 Einsätze. Bis zum 5. Juli wurden schon 674 Einsätze mit einer Fahrleistung von 20 500 Kilometer erbracht.

Im Beisein von Vertretern aus Politik und Rettungswesen wurde nun auch die unlängst fertiggestellte Garage ihrer Bestimmung übergeben, die die Klinik Höhenried GmbH gebaut und zunächst für zehn Jahre an das Rote Kreuz vermietet hat. Der Geschäftsführer der Klinik, Robert Zucker, zeigte sich froh über die „sinnvolle Nutzung des Pfortenbereiches“ und betonte vor allem die vertrauensbildende Ausstrahlung, die von der Anwesenheit des Roten Kreuzes im Eingangsbereich der Klinik ausgehe.

Ausgesprochen zufrieden mit dem ortsnahen Standort zeigten sich auch Bernrieds Bürgermeister Josef Steigenberger und die zweite Bürgermeisterin von Tutzing, Elisabeth Dörrenberg. Die kirchliche Weihe vollzog Tutzings Pfarrer Peter Brummer. 

Emanuel Gronau

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